Weltcup Neumünster mit Isabell Werth und Weihegold

(© Julia Rau)

Nach ihrem überraschenden, aber dennoch absolut souveränen Sieg bei der Weltcup-Etappe in Amsterdam hat Isabell Werth beschlossen, auch in Neumünster (18. bis 21. Februar) mit Weihegold an den Start zu gehen.

Neumünster ist die achte und vorletzte Weltcup-Etappe der Dressurreiter vor dem Finale in Göteborg. Auch für Werth selbst war der Sieg in Amsterdam eine Überraschung. Nicht zuletzt, weil die Stute ja hauptsächlich von Beatrice Buchwald geritten wird, Isabell Werths Bereiterin. In Amsterdam ging die Stute ihre erste Grand Prix-Kür und Werth hatte sich selbst in den Sattel gesetzt, um dem Pferd mit ihrer Erfahrung Sicherheit zu geben. Denn auch Beatrice Buchwald ist ja eine Newcomerin im großen Viereck. Dass das mit der Sicherheit so gut klappen würde, damit hatte im Vorfeld niemand gerechnet. Isabell Werth ist überzeugt: „Weihegold ist eine Option für das deutsche Team bei den Olympischen Spielen. Ich reite die Stute, um ihr Sicherheit zu geben. Aber Bea wird sie ebenfalls weiter reiten. Wir werden die beste Kombination für Rio finden. Ich bin glücklich, weil ich so gute Pferde im Stall habe.“

In der Tat ist Weihegold ja nur eines von mehreren bereits erfahrenen und potenziellen Championatspferden im Stall Werth – Bella Rose soll wieder im Training sein und wäre dann die Nummer eins für Rio. Aber da sind ja auch noch der Louisdor Preis-Sieger Emilio, Don Johnson, der Werth bei den vergangenen beiden Europameisterschaften ein verlässlicher Partner war und schließlich El Santo, der allerdings bekanntlich nach Spanien ausgeliehen wurde.