UPDATE – Dressurreiterin Christine Wels mit tödlichen Folgen vom Pferd getreten

Die mehrfach wegen tierquälerischer Ausbildungsmethoden verurteilte einstige Weltcupfinalistin Christine Wels wurde bei der Bodenarbeit von einem Pferd getreten und so schwer getroffen, dass sie nicht überlebt hat.

2007 berichtete St.GEORG über die einstige Weltcupfinalistin Christine Wels, die in verschiedenen Reitställen rund um Hamburg mit tierquälerischen Ausbildungsmethoden für Aufsehen sorgte. Wels wurde damals angezeigt und vom Landgericht in Kiel verurteilt.

Von Norddeutschland und Dänemark hatte sie ihre Aktivitäten später ins Rheinland verlagert, war in verschiedenen Ställen negativ aufgefallen. Zuletzt hatte sie die Pferde ihrer Kunden in einem Stall in der Nähe von Bonn untergebracht, wo sie von einer engagierten Tierärztin, die namentlich nicht genannt werden möchte angezeigt wurde. Diese Tierärztin fotografierte offenen Flanken und vernarbten Striemen auf der Hinterhand der Pferde. Auch beobachtete sie Wels bei der Arbeit mit ihren Pferden – die Pferde seien engst ausgebunden immer wieder mit Sporen und Gerte traktiert worden, und wenn sie einen falschen Tritt machten, habe es Prügel gegeben. Bei dem Unfall selbst habe Wels das betroffene Pferd vom Boden aus gearbeitet. Dieses sei dann wohl gestiegen, berichtet die Tierärztin. Was genau danach geschah sei unklar. Augenzeugen hätten berichtet, dass sie eine Sekunde lang weg gesehen hätten und im nächsten Augenblick hätte Wels schon am Boden gelegen. Sie habe schwere Kopfverletzungen aufgewiesen.

Die Tierärztin hat die Anzeige zurückgezogen, nachdem klar war, dass Christine Wels den Unfall nicht überlebt hat. Abgeschlossen ist der Fall damit für sie aber noch nicht: „Ich frage mich, wieso konnte das alles passieren? Wieso hat sich auf dem Turnier keiner die Pferde angesehen? Die Methoden der Frau waren bekannt. Warum hat die FN da nicht genauer hingeschaut? Wieso haben die Besitzer weggeschaut?“

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