London: Scott Brash vorne im Weltcup-Springen

Scott Brash (GBR) und Hello M’Lady

Scott Brash und Hello M'Lady siegen im Weltcup-Springen in London. (© McCool Photos for EEM)

Doppelsieg für Großbritannien: Scott Brash siegt auf Hello M’Lady vor Ben Maher und Diva II. Dritter wurde der Belgier Nicola Philippaerts mit H&M Harley vd Bisschop. Bester Deutscher war Daniel Deußer.

Ein üppiges Weihnachtsgeschenk machte sich Scott Brash beim Weltcup-Springen in London. Der Brite setzte sich gegen elf weitere Reiter im Stechen auf seiner Stute Hello M’Lady durch. Mit 38, 73 Sekunden war er nur 0,12 Sekunden schneller als sein Landsmann Ben Maher. Neben den 38.750 Euro Siegprämie kletterte Scott Brash von Platz 26 auf Platz sechs im Ranking. London ist die achte von insgesamt 13 Weltcup-Stationen. Das große Finale findet im April in Omaha (USA) statt. Scott Brash, der einen vollen Kalender hat und nicht jedes Weltcup-Springen mitnimmt, möchte aber beim Finale dabei sein: „Ich habe ein tolles Team an Pferden, darunter Hello Sanctos und Hello M’Lady. Aus diesem Grund werde ich in Omaha dabei sein.“

Wieder Zweiter

Der Brite Ben Maher ist dieses Wochenende gefühlt Dauerzweiter oder Dritter. Am Donnerstag platzierte er sich hinter Daniel Deußer auf Platz zwei, gestern wieder hinter Daniel Deußer, aber auf Platz drei. Im Weltcup-Springen setzte er auf die elfjährige Stute Diva. Mit 38,85 Sekunden waren sie Scott Brash und Hello M’Lady dicht auf den Fersen, es reichte aber nicht für den Sieg. Doch auch die 31.000 Euro Preisgeld dürften seiner Weihnachtskasse gut tun. Maher selber wäre auch mit dem sechsten Platz zufrieden gewesen, die Stute befindet sich noch nicht wieder in Topform und deswegen sei er einfach froh, sie wieder unter dem Sattel zu haben. „Diva liebt Olympia und sie ist brilliant gesprungen. Gratulation an Scott – Ich konnte heute nicht mehr rausreiten.“

Weitere Platzierte

Der Belgier Nicola Philippaerts und sein neunjähriger Wallach H&M Harley vd Bisschop kamen nicht allzu viel langsamer als Ben Maher ins Ziel. Die Zeit hielt nach 39,07 Sekunden an. Ebenso fehlerfrei waren die Amerikanerin Laura Kraut auf Zeremonie und der Brite John Whitaker auf Ornellaia. Der gestrige Sieger Lorenzo de Luca (ITA) hatte mit Limestone Grey einen Abwurf in einer Zeit von schnellen 39,10 Sekunden.

Die Deutschen

Bester Deutscher im Stechen war Daniel Deußer mit Equita van T Zorgvliet. Acht Strafpunkte und 41,21 Sekunden standen am Ende auf der Anzeigetafel. Damit landeten sie auf Platz neun. Noch im Geld war auch Maurice Tebbel mit Chacco’s Son. Zwei Abwürfe und 44,27 Sekunden bedeuteten am Ende Rang zwölf. Marcus Ehning und Comme il faut hatten überraschend 20 Strafpunkte im Stechen und waren damit nicht mehr platziert.

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