Mechelen: Land Rover Masters für Lauren Hough, Sires of the World an die Stephex Stables

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Lauren Hough und Waterford, Sieger der Land Rover Masters von Mechelen 2016. (© paardenfotograaf.be)

Gestern gab es die ersten internationalen Prüfungen beim Weltcup-Qualifikationsturnier in Mechelen. Die ersten Sieger waren ein Italiener und eine US-Amazone.

Lauren Hough (USA) war die Quotenfrau im Land Rover Masters. Und zeigte den Kollegen, wie man es anstellen muss, will man den brandneuen Land Rover mit nach Hause nehmen. Sie und die beiden Philippaerts-Zwillinge Nicola und Olivier waren die drei Reiter im Stechen. Bei Olivier im Sattel des elfjährigen BWP-Hengstes Forever Darco Ter Linden v. Darco fielen zwei Stangen. Damit war er aus dem Rennen. Auch Lauren Houghs KWPN-Wallach Waterford v. Coolcorron Cool Diamond nahm eine Stange mit. Allerdings war er dabei blitzschnell: 30,24 Sekunden. Nicola Philippaerts und sein achtjähriger Holsteiner Chilli Willi v. Casall waren ziemlich genau sechs Sekunden langsamer, aber bis zum letzten Hindernis sah es so aus, als blieben die beiden strafpunktfrei. Doch dann fiel die Stange und das neue Auto war Lauren Hough sicher.

Bester Deutscher war Christian Ahlmann mit Cornado II v. Cornet Obolensky auf Rang fünf nachdem sie im zweiten Stechen ausschieden. Der Modus dieser Prüfung sieht vor, dass sich jeder Reiter ehe er startet, ein Hindernis aussucht, welches erhöht wird. Bleibt er fehlerfrei, kommt er eine Runde weiter. Ein Hindernisfehler hingegen führt zum Ausschluss.

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Open Sires of the World an Stephex Stables

Der Italiener Lorenzo de Luca, Daniel Deußers Kollege bei den belgischen Stephex Stables, saß im Sattel des Siegers beim Open Sires of the World Springen in Memoriam Leon Melchior. Halifax van het Kluizebos v. Heartbreaker. Der neunjährige belgische Hengst kam fehlerfrei in 29,48 Sekunden ins Ziel. Damit hatte der Holsteiner Hengst Alicante v. Casall unter Jérôme Guery (BEL) das Nachsehen (0/29,53). Rang drei ging an den achtjährigen Darco-Sohn Woutland Imagine unter Koen Vereecke (BEL, 0/32,25).

Dahinter landeten zwei Deutsche: Holger Wulschner auf dem DSP Hengst Colfosco v. Check In und Christian Ahlmann mit Caribis Z v. Caritano. Letzterer war schnellstes Pferd im Stechen (29,42 Sekunden), hatte aber einen Abwurf.

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