Mechelen: Holger Wulschner vor Daniel Deußer im Großen Preis

Holger Wulschner auf Cavity, hier auf dem Sprung zum Sieg im Championat von München 2015. (© www.toffi-images.de/von Korff)

Einen deutschen Doppelsieg gab es im Großen Preis über 1,50 Meter mit Stechen beim Weltcup-Qualifikationsturnier im belgischen Mechelen.

Nachdem das Paar im entscheidenden gestrigen Springen das Stechen nur aufgrund eines Zeitfehlers verpasste, schlug heute die Stunde des Holger Wulschner im Sattel des 13-jährigen Cavity v. Caretino. Der Holsteiner Wallach und sein Reiter aus Mecklenburg waren die uneinholbar Schnellsten im elfköpfigen Stechen. Nach 32,60 Sekunden schoss Cavity über die Ziellinie. Damit war ihm der Sieg nicht zu nehmen. Machte 15.450 Euro Siegprämie.

Das Nachsehen hatte Daniel Deußer im Sattel eines weiteren Spitzenpferdes seiner beachtlichen Sammlung: dem zehnjährigen Selle Francais-Wallach Sweet de Beaufour v. Diamant de Semilly-Kannan. Hier stoppte die Uhr nach 32,82 Sekunden. Erst seit Oktober stellt Deußer den Wallach auf Turnieren vor. Bis zum Sommer ging er noch unter Brasiliens Marlon Modolo Zanotelli. Trotz der kurzen Partnerschaft konnten die beiden schon einige gute Erfolge erzielen, unter anderem den Sieg im Großen Preis von Lier (CSI2*) Mitte Oktober und weitere gute Platzierungen in den Rahmenspringen großer Turniere.

Belgisches Quartett

Zwar sicherten sich die deutschen Gäste (wobei Daniel Deußer bekanntlich in Belgien wohnt) die ersten beiden Plätze. Aber dahinter reihte sich ein Quartett der Gastgeber ein. Angeführt wurde es von Olivier Philippaerts auf dem 14-jährigen Zangersheider Wallach Challenge van de Begijnakker Z v. Chellano Z (0/33,06). Challenge ist so etwas wie das Familienpferd der Philippaerts – zunächst wurde er von Vater Ludo vorgestellt, dann von Nicola und jetzt eben durch dessen Zwillingsbruder Olivier.

Es schlossen sich an: Niels Bruynseels auf Gancia de Muze v. Malito de Reve, Pieter Devos mit Apart v. Larino und Jos Verlooy auf Farfelu de la Pomme v. Vigo d’Arsouilles.

Sowohl Christian Ahlmann mit Caribis Z als auch Philipp Weishaupt und Solitär kassierten acht Strafpunkte. Ganze 28 kamen bei Guido Klatte und Coolio zusammen.

Weitere Ergebnisse finden Sie hier.

Das Highlight des Turniers, das Weltcup-Qualifikationsspringen, findet morgen statt.