Die British Equestrian Federation über die olympische Zukunft der Vielseitigkeit

William Fox-Pitt, Aushängeschild des britischen Vielseitigkeitssports, bei den Weltreiterspielen 2010 in Kentucky.
William Fox-Pitt, Aushängeschild des britischen Vielseitigkeitssports, bei den Weltreiterspielen 2010 in Kentucky. (© Julia Rau)

In Bezug auf die olympische Agenda 2020 und die entsprechenden Vorschläge des Weltreiterverbands FEI hat die British Equestrian Federation (BE) Vorschläge zu Veränderungen mithilfe einer Arbeitsgruppe aus Vielseitigkeitsexperten aufgestellt. Ziel ist es, den Sport voran zu treiben und die Popularität zu erhöhen.

Die FEI hatte beschlossen, dass die Teams der Nationen aus maximal drei Reiter-/Pferde-Kombinationen plus einer Reserve bestehen sollen und sich davon drei Reiter für das Springen qualifizieren können. Die BE verlangt allerdings vier Reiter für die ersten beiden Phasen (Dressur und Gelände), und auch alle vier werden bei der Verfassungsprüfung vorgestellt. Danach kann jede Nation selbst entscheiden, welche drei Pferde und Reiter in das Springen gehen.

Im Punkt Namensänderung sind sich die FEI und die BE einig: Es soll ein Wechsel von „Eventing“ auf „Equestrian Triathlon“ stattfinden.

Für den Erhalt der Vielseitigkeit als olympische Sportart, ist es wichtig, den Sport leicht verständlich und spannend zu machen. Deshalb sollten alle drei Disziplinen an je einem Tag stattfinden. Auch gibt es den Vorschlag, die Teilnehmer in umgekehrter Reihenfolge der Dressurergebnisse ins Gelände starten zu lassen, um einerseits die Spannung des Wettbewerbs zu erhöhen und es andererseits den Fernsehanstalten leichter zu machen, die spannenden Sequenzen zu übertragen, wenn die Medaillenhoffnungen an den Start gehen.

Des Weiteren unterstützt die BE den Vorschlag der FEI, alle Mitglieder des Teams zur gleichen Zeit in den Parcours einreiten zu lassen beim Abschlussspringen, um so die Spannung zu erhöhen. Die Siegerehrung sollte dann direkt im Anschluss stattfinden.