Sattelkörung und Auktion Marbach: zwei Hengste zugelassen, Auktionsspitze für 45.000 Euro

Bei der 9. Auflage der Süddeutschen Sattelkörung bekamen nur zwei von 20 vorgestellten Hengsten ein positives Körurteil. Im Rahmen der anschließenden Auktion wurden 30 Reitpferde und die (nicht) gekörten Hengste versteigert.

20 Hengste traten zur Sattelkörung an, zwei von ihnen dürfen fortan decken. Zum einen ist das Holsteinisch gebrannte Assmann Deluxe, ein Sohn des Vollblüters Armand xx aus einer Calypso I-Ladalco-Mutter. Der Dreijährige stammt aus der Zucht von Sönke Eggers aus Struvenhütten, ausgestellt hatte ihn Sandra Haggenmüller, Dietenheim.
Außerdem gekört wurde der ebenfalls dreijährige Oldenburger Sir Rubilord v. Sir Donnerhall-Rubinstein-Lord Liberty (Z. & B.: Hugo Schmidgall, Wüstenrot). Nach der Körung wechselte Assmann Deluxe für 15.000 Euro den Besitzer, Sir Rubilord stand nicht zum Verkauf.

Den Spitzenpreis der gesamten Auktion erzielte der zuvor nicht gekörte vierjährige Hengst Sandokan v. Stallone Quainton-Lavall I-Champus. Ulrich Vité, Priesewitz, hat den Hengst gezogen und auch ausgestellt. Er konnte sich über 45.000 Euro freuen.

Bei den Reitpferden teilten sich zwei Stuten die Preisspitze. Zum einen war das eine siebenjährige Dr. Jackson-Alemao-Chinatown xx-Tochter aus der Zucht und dem Besitz von Ludwig Knoll, Ostrach. Dottoressa K, so der Name der Württembergin, ist eine Vollschwester zu FBW Don Johnson, der unter Renate Gohr-Bimmel (Ilsfeld) erfolgreich bis Grand Prix unterwegs ist. Dottoressa ist selbst schon M**-Dressur platziert und brachte 30.000 Euro. Zu diesem Preis wurde außerdem die vierjährige Fantasie R v. Florianus-Weltmeyer-Nebelhorn (Z. & B.: Gestüt Reutalmühle, Niederstetten) versteigert.

Die Reitpferde kosteten im Durchschnitt 15.707 Euro, die zehn verkäuflichen Hengste der Sattelkörung im Mittel 19.200 Euro.

Das vollständige Auktionsergebnis finden Sie hier.