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Streitthema Dezember/Januar

Die Dressurkür – super Sache oder nicht Ihr Ding?

In ST.GEORG 2/2012 nehmen wir das Thema Kürreiten aufs Korn. Wir wollen vorab schon mal wissen, was unsere Leser darüber denken!
Als die Kür in den 1980er-Jahren Einzug in den internationalen Dressursport hielt, war sie recht umstritten. Man fürchtete um die Bedeutung der klassischen Ausbildung. Inzwischen ist die Kür fester Bestandteil nicht nur internationaler Turniere, sondern auch ländlicher Veranstaltungen, von der Klasse E bis zur Klasse S.

Wie stehen Sie zu dem Thema? Reiten Sie Kür? Haben Sie Ihre eigene feste Choreografie mit eigener Musik? Die Sie sich womöglich sogar vom Profi haben zusammen stellen lassen? Wir sind gespannt!

Schreiben Sie uns Ihre Meinungen und Erfahrungen! Eine Auswahl Ihrer e-mails wird auch in der kommenden Ausgabe des ST.GEORG zu lesen sein. Die e-mail Adressen werden nicht veröffentlicht. Wir freuen uns auf lebendige Debatten! 
Wir wollen Ihre Meinung wissen – jetzt! Sofort!
18.01.2012
Kommentar von Hanna
Da auch für eine Dressurkür in den jeweiligen Leistungsklassen sehr streng vorgegeben ist, welche Lektionen gezeigt werden MÜSSEN, sehe ich in Küren kein Problem. Jeder Reiter zeigt mehr oder weniger "dasselbe", hat jedoch die Chance, sein Können kreativ zu gestalten, kleine Schwächen auch mal zu überspielen und Stärken herauszuarbeiten.

Auch wenn viele Dressurreiter etwas anderes sagen, in meinen AUgen ist Dressur zu 80% Show!!! Es sind "schöne" Pferde mit herausragenden Bewegungen erwünscht, die Leben ins Viereck bringen und ein Entertainment-Programm abliefern. Warum soll sowas nicht noch mit Musik untermalt werden?? SO hätten vielleicht auch Reiter mit weniger bewegungsstarken Pferden die Chance ihrer Kür mehr Pepp zu verleihen.

Durch diesen größeren unterhaltenden Faktor würde man auch mehr Publikum an die Ränder des Dressurviereckes bringen. Und wenn die Musik etwas "lauter" aufgedreht ist, müsste man sich als ZUschauer vielleicht auch nicht dumm anschauen lassen, wenn man genau in dem Moment niesen muss, in dem das holde Bewegunswunder sich in einer schwierigen Lektion befindet ;-)
12.01.2012
Kommentar von isabelle
Bin auf alle Meinungen gespannt.
10.01.2012
Kommentar von Friederike Martin
Was spricht denn gegen eine Kür?! Hier ist wenigstens mal für Abwechslung am Dressurviereck gesorgt. Wohingegen normale Aufgaben mit meist wenig lebendiger Hintergrundmusik unterlegt sind und somit für Langeweile sorgen, schauen sich Zuschauer doch lieber eigens entworfene Dressurküren an. Die fordern auf ihre eigene Art Aufmerksamkeit und fördern zugleich die Fantasie des Reiters. Einen weiteren positiven Effekt haben Küren noch: Man kann den Schwierigkeitsgrad dem Können seines Pferdes anpassen und so auch eine vielleicht noch harmonischere Vorstellung abliefern, als es bei den Standardaufgaben möglich wäre.
Schade bloß, dass es bei mir in der Gegend fast keine Turniere gibt, bei denen man Küren reiten kann. So bleibt meine kreative Ader wohl verborgen...
07.01.2012
Kommentar von Sandra
Ich liebe es Kür zu reiten. Meine Küren gestalte ich immer selber komplett incl. Choreo und Musik. Bin damit schon 2x Meister geworden und mehrfach gewonnen und plaziert.
Wegen mir könnte es nur Küren zu reiten geben.
05.01.2012
Kommentar von Lea
Also ich finde Kür reiten nicht schlecht , solang es noch Spaß macht, aber wenn man sieht wie manche reiter mit ihren Pferden kämpfen müssen oder wie übergestellt Die pferde geritten werden finde ich Kürreiten einfach nur noch schlimm. Ich finde insgesammt reitet die hälfte der Dressurreiter ihre Pferde viel zu eng.
26.12.2011
Kommentar von Daniel S.
Ich bin ein Kür-Fan! Die Kür zeigt, dass Dresssurreiten nicht nur Harmonie zwischen Reiter und Pferd darstellt, sondern auch Kreativität dazugehört. Obendrein bietet das Einstudieren der Kür Abwechslung im Trainingsalltag.
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