Hagen: Finalisten des Berufsreiterchampionats stehen fest

Nur für einen der drei Finalisten im morgigen Berufsreiterchampionat war sofort nach Ende der zweiten Qualifikationsprüfung klar, dass er dabei sein würde: Hartwig Burfeind. Mit 69,708 Prozentpunkten siegte er in dem Grand Prix Special. Dahinter wurde es verdammt eng…

Mit dem 16-jährigen Goofy de Lully zeigte Burfeind erneut – nachdem er bereits die erste Qualifikation bequem für sich entschieden hatte, dass sein Ziel vor Augen der Finalsieg im diesjährigen Berufsreiterchampionat ist. Souverän spielte er die Stärken des Hengstes aus – schwungvolle Verstärkungen, saubere Übergänge, ausdrucksvolle Seitengänge – da fielen die weniger ausdrucksvollen Piaffen in dem Grand Prix Special nicht mehr so stark ins Gewicht (69,708 Prozentpunkte). Wider Erwarten wird es aber im Finale kein Wiedersehen mit dem Zweitplatzierten der ersten Qualifikation, Wieger de Boer geben. Nach einem starken Start in der Trabtour und lockeren Piaffen und Passagen „riss der Film“ kurzfristig: de Boer verritt sich in der Galopptour und verschenkte damit die nötigen Punkte, um an Ende morgen beim Finale mit Pferdewechsel dabei zu sein (66,250). Ihm fehlten in der Endabrechnung (siehe unten) sieben Punkte.

Dank stabiler Leistungen in beiden Prüfungen wird es wie im Vorjahr ein Wiedersehen mit Johannes Augustin und dem 15-jährigen Norblin geben. Er konnte sich in der zweiten Qualifikation auf Rang drei platzieren (67,500). Glückliche Dritte im Finale ist die 45-jährige Pferdewirtschaftsmeisterin Insa Hansen mit Calvados, einem 14-jährigen Holsteiner Wallach von Calando I. Rang drei in der ersten Qualifikation und Rang fünf im Special (66,833) waren ihre Stationen auf dem Weg ins Finale.

Um die Finalisten zu ermitteln, wurden die Gesamtpunktzahlen aus beiden Prüfungen addiert. Das Ergebnis: Hartwig Burfeind: 3290 Punkte, Insa Hansen 3178 Punkte, Johannes Augustin 2172 Punkte.
Im morgigen Finale beginnen die Reiter alle wieder bei Null. Es wird ein Sonderaufgabe auf Grand Prix-Niveau geritten, jeder Reiter stellt jedes Pferd vor – nach nur fünf Minuten Vorbereitung auf den Fremdpferden.

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