Pferdesteuer: Nun auch Kirchheim

Jetzt hat auch noch Kirchheim in Osthessen beschlossen, die Pferdesteuer einzuführen. Wie auch in Bad Sooden-Allendorf sollen die Pferdebesitzer dafür zahlen, dass die Kommune ihre Haushaltprobleme in den Griff bekommt.

Laut der Frankfurter Rundschau online teilte ein Sprecher der Kommune mit, dass der Gemeindeausschuss im Rahmen des Schutzschirmantrags beschlossen hat, die Pferdesteuer einzuführen. Hinter dem sogenannten Schutzschirmantrag verbirgt sich eine Petition an das Land Hessen, Gelder für die Sanierung des Haushalts hessischer Gemeinden zu geben. Voraussetzung für die Unterstützung ist, dass die Gemeinden potenzielle Einspar- und/oder Verdienstmöglichkeiten aufzeigen, mit denen sie ihren Finanzhaushalt in den Griff bekommen wollen. In Zahlen sieht das im Fall Kirchheim so aus: Die Pferdesteuer soll der Kommune jährlich 5000 Euro einbringen. Damit soll das Haushaltsdefizit von 680.000 Euro verringert werden …

Laut Frankfurter Rundschau hat der Steuerzahlerbund im Fall Bad Sooden bereits angemahnt, der Verwaltungsaufwand sei vermutlich höher als die Einnahmen. In Kirchheim hatten rund 100 Reiter und Pferdebesitzer protestiert. Für die Deutsche Reiterliche Vereinigung war Thomas Ungruhe vor Ort. Eine ganz große Demonstration gibt es am 14. Dezember in Bad Sooden. Unbedingt mitmachen!!!

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