Malmö: Vielseitigkeits-EM vor Tierschutzproblem

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H¸nxe Gutshof Gl¸ckauf 20.07.2013 Internat. Vielseitigkeit CIC** (hier Gel‰nde): Wasser marsch - zum Abk¸hlen nach dem Ritt sch¸ttet Felix Vogg (SUI) gleich den ganzen Eimer auf Sambuca Foto ©Julia Rau Am Schinnergraben 57 55129 Mainz Tel.: 06131-507751 Mobil: 0171-9517199 R¸sselsheimer Volksbank BLZ 500 930 00 Kto.: 6514006 Es gelten ausschliesslich meine Allgemeinen Gesch‰ftsbedingungen (© Julia Rau)

Das schwedische Tierschutzgesetz ist wesentlich strenger als die Regeln des Weltreiterverbandes (FEI) zur Behandlung von Pferden im Wettkampf – für die Europameisterschaften in Malmö (29. August bis 1. September) ein Problem. Man arbeitet an einer Einigung.

Das schwedische Tierschutzgesetz besagt, dass ein Pferd, welches in irgendeiner Form behandelt werden muss, egal mit welchen sonst überall erlaubten Methoden, nicht „fit to compete“ ist. In der Praxis heißt das, dass beispielsweise Vielseitigkeitspferden keine Elektrolyte zugeführt werden dürfen. Auch chiropraktische Anwendungen und Akupunktur sind verboten. Ein Problem, denn all dies ist unter den Regeln der FEI eindeutig erlaubt. Nun hat sich das Präsidium des schwedischen Landwirtschaftsministerium mit dem Weltreiterverband zusammengesetzt und nach Kompromissen gesucht. Es wurden Zugeständnisse von beiden Seiten gemacht. Aber drei wesentliche Punkte bleiben verboten:

  • Pferde, die im Wettkampf gehen sollen, dürfen bei einer Gaskolik keine Spritzen bekommen.
  • Pferde mit Atemwegsproblemen dürfen keine Kochsalzlösung inhalieren.
  • Das Hormon Altrenogest („Regumate“).

Was hingegen erlaubt sein wird, ist derzeit noch unklar. Die Entscheidung über die Vergabe weiterer Championate und wichtiger Turniere, die in Schweden hätten stattfinden sollen (Pony Europameisterschaften 2015 in Malmö, Weltcupfinale 2016 Dressur/Springen in Götheborg) wurden von Seiten der FEI vorerst auf Eis gelegt. Die schwedische reiterliche Vereinigung steht in Kontakt mit der FEI und ist bestrebt, eine Lösung für das Problem zu finden. 2014 sollen die Regeln noch einmal überarbeitet werden.

Quelle

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