1. Juli: Tag gegen Tiertransporte

Am heutigen 1. Juli wird nach dem Willen verschiedener Tierschutzorganisationen an jene Schlachttiere gedacht, die unter völlig unzureichenden Bedingungen auf langen Transportzeiten quer durch Europa gefahren werden.

Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert das Profitdenken der Fleischindustrie, das für die Qualen der Tiere verantwortlich sei. Trotz EU_Verordnung aus dem Jahr 2007 habe sich die Situation der Tiere nicht maßgeblich verbessert, so Wolfgang Apel, Präsident des deutschen Tierschutzbundes. Schätzungen zufolge werden täglich etwa eine Million Tiere aus Kostengründen über Tage hinweg vom einen Ende Europas ans andere gefahren, anstatt vor Ort geschlachtet zu werden.