13 Bundeschampionatskandidaten in Hünxe

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(© St.GEORG)

Auch in Hünxe fand gestern eine Bundeschampionatsqualifikation statt. 13 Dressurpferde und -ponys sicherten sich die Fahrkarte nach Warendorf.

Bei den fünf- und sechsjährigen Dressurpferden erreichten jeweils zwei Youngster die erforderliche 8,0. Bei den Fünfjährigen siegte der noch nicht gekörte Westfalen-Hengst R-Design v. Rock for Me-Hochadel (Z.: Heinz Kuse) unter seinem Besitzer Andreas Voß.

Für den Hengst war es die erste Dressurpferdeprüfung und das dritte Turnier. 2019 hatte R-Design eine Reitpferdeprüfung für sich entscheiden können und war einmal Zweiter. In seiner gestrigen Premiere in Klasse L bekamt er eine 8,0 für Trab, Galopp und Durchlässigkeit sowie 8,5 für Schritt und Gesamteindruck. Das bedeutete eine 8,2 insgesamt.

Bundeschampionatsticket Nummer zwei erkämpften sich die Oldenburger Stute Tara v. Tomahawk-Hotline (Z. u. B.: Dr. Maike Krause) und Annika Korte, die drei Tage zuvor in Kronberg schon Sechste gewesen waren. Gestern erhielt die Stute eine 8,5 im Trab, 7,5 im Schritt und 8,0 in allen weiteren Bewertungen.

Sechsjährige

Isabell Werths Stallreiter Niklaas Feilzer stellte den Sieger bei den Sechsjährigen vor, den Hannoveraner Hengst Falihandro v. Fürstenball-Dancier (Z.: Madonna Hedberg), der das Warendorfer Viereck bereits gut kennt. Vierjährig war er mit Janine Drissen im Sattel Vierter bei den Reitpferden. Im vergangenen Jahr belegte er bei den Fünfjährigen Platz 13, das bereits unter Niklaas Feilzer.

Gestern erzielte das Paar eine Gesamtnote von 8,2, die sich zusammensetzte aus 8,5 für Trab, Durchlässigkeit und Gesamteindruck, 7,5 im Schritt sowie 8 im Galopp.

Zweiter wurde der Silbermedaillengewinner beim Bundeschampionat 2019, der Westfalen-Wallach Federer v. Franziskus-Damon Hill (Z.: Dr. Ansgar Reyering) mit dem Portugiesen Carlos Manuel Valerio Caetano im Sattel. Bei ihm zückten die Richter im Trab die 9, für Schritt und Gesamteindruck die 8. Zusammen mit jeweils einer 7,5 für Galopp und Durchlässigkeit kam er damit auf die erforderliche 8,0.

Dressurponys

Die Reitponys benötigen eine Wertnote von 7,5 und besser, um in Warendorf dabei zu sein. Die Dressurponyprüfung Klasse A für die Fünfjährigen ging mit 7,9 an die von Linn Brilo vorgestellte FS Numero Uno-Tochter Aurelias Sonate WE. Das Richter-Trio mit Heinz-Holger Lammers, Petra Herwig und Andrea Schmittert gaben dem Paar eine 8,0 in allen Kriterien bis auf den Schritt. Hier erhielt die Fuchsstute eine 7,5.

Platz zwei teilten sich mit jeweils 7,8 der von Nora Engel vorgestellte Dulciculus v. Dornik B-Voyager und Heitholms Dance Away v. FS Don’t Worry-Don Davidoff unter Virginia Spönle.

Die dritthöchste Note von 7,7 und der vierte Platz gingen an Top Champion v. Cappucino Royale G-Dakar mit Greta Kühnhenrich. Dahinter reihte sich der Cosmopolitan D-A Gorgeous-Sohn Colani unter Greta Emilia Scherr ein (7,6).

Die Mindestnote von 7,5 wurde zweimal vergeben, an Red Charme B v. Red Diamond B-Derano Gold mit Franka Mertens und an Dollar Time v. Dimension AT-FS Mr. Right, den Lara Maria Christiaans vorstellte.

Deutlich übersichtlicher war das Starterfeld in der Dressurponyprüfung Klasse L. Hier gingen nur fünf Paare an den Start, von denen zwei sich für Warendorf empfehlen konnten.

Das war vor allem der Wallach Gerne Gross VDH v. Hesselteich’s Golden Dream-Matcho AA mit Martha Sophie Pickers im Sattel. Die Notenverteilung war bei ihm die gleiche wie bei der Siegerin der Fünfjährigen: 8,0 in allen Kriterien, außer im Schritt, wo es die 7,5 wurde, und damit eine 7,9 in Summe.

Auf den viel versprechenden Namen Derbysieger JSO hört der zweite Kandidat für Warendorf, ein weiterer Sohn des Dimension AT aus einer Caracas-Mutter, den Lara Maria Christiaans für eine 7,6 präsentierte.