Aachen: Grand Prix-Siege für Gareth Hughes und Shelly Francis, Intermédiaire A an Chilly Jam

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Chilly Jam war 2017 mit Aikje Fehl Siegerin in der Münchener Qualifikation zum Nürnberger Burg Pokal Finale 2017. Inzwischen wird sie von Fehls ehemaliger Arbeitgeberin Alexandra Sessler geritten. (© Maximilian Schreiner)

Äußerst gut besucht ist die zweite Auflage der Aachen Dressage Days im Dressurstadion der Aachener Soers. Vor allem ist das Starterfeld sehr international. Das gilt auch für die Platzierungslisten.

Gestern im Grand Prix für die Kür hießen die Sieger Gareth Hughes und Don Carissimo. Mit 72,696 Prozent holten Hughes und sein 13-jähriger Hannoveraner Don Crusador-Sohn ihren ersten internationalen Grand Prix-Sieg nach Großbritannien. Bemerkenswert: Während drei Richter das Paar an erster Stelle hatten und Monique Peutz-Vegter (NED) bei H sie auf Rang drei sah, rangierten sie bei der Chefrichterin bei C, Elisabeth Max-Theurer, nur an siebter Stelle.

Trotzdem hatten die beiden einen deutlichen Vorsprung zu der zweitplatzierten Portugiesin Maria Caetano mit dem Lusitano-Hengst Coroado, ein Sohn von Gonçalo Carvalhos Rubi, der Portugal 2012 bei den Olympischen Spielen in London vertreten hatte. Hier gab es 70,5 Prozent.

Knapp geschlagene Dritte wurde die Niederländerin Tosca Visser Van Der Meulen im Sattel der Contango-Tochter Asther de Jeu (70,457).

Bester Deutscher der Prüfung war Frederic Wandres mit dem Loisdor Preis-Finalisten von 2017, Duke of Britain. Der Dimaggio-Sohn erhielt 69,696 Prozent, was Rang sieben bedeutete.

Knappe Entscheidung

Hauchdünn war der Abstand zwischen den beiden erstplatzierten Paaren im Grand Prix für den Special. Lange Zeit hatte es nach einem sicheren Sieg für die Schwedin Juliette Ramel auf dem Wie Weltmeyer-Sohn Wall Street JV ausgesehen. Zwei Richter hatten sie am Ende auf Rang eins, zwei auf Rang drei und einer auf Platz sechs. Das war Dr. Evi Eisenhardt bei E. 72,239 Prozent lautete das Ergebnis.

An den beiden vorbeiziehen konnten die Gäste aus den USA, Shelly Francis und ihr bewährter Hannoveraner De Niro-Sohn Danilo, die es auf 72,261 Prozent brachten. Sie waren es, die auch bei Evi Eisenhardt an erster Stelle standen.

Dritter wurde der Finne Henri Ruoste mit dem Hannoveraner Riedinger-Sohn Roccabar und einem Ergebnis von 71,457 Prozent. Dieses Paar war bei der Premiere der Aachen Dressage Days siegreich gewesen.

Das beste deutsche Ergebnis lieferten Anebel Balkenhol und ihr Trakehner Hengst Heuberger. Für die Vorstellung des Imperio-Sohnes vergaben die Richtert 69.957 Prozent.

Sein internationales Grand Prix Debüt gab beim „kleinen Aachen“ Laura Tomlinson mit ihrer Zukunftshoffnung, dem elfjährigen KWPN-Hengst Capri Sonne. Sie erhielt 68,348 Prozent mit dem Rhodium-Sohn und wurde damit Achte.

Mittlere Tour an Chilly Jam

Die erste Prüfung der mittleren Tour, die Intermédiaire A, wurde zur Beute von Alexandra Sessler auf der achtjährigen in Bayern gezogenen Romanov Blue Hors-Tochter Chilly Jam. Das Pferd ist in Deutschland gut bekannt, beeindruckte beim Bundeschampionat, qualfizierte sich für das Finale im Nürnberger Burg-Pokal und vertrat Deutschland bei den Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde. All diese Erfolge errang sie unter Aikje Fehl. Doch vor einigen Monaten hat dann Alexandra Sessler die Zügel übernommen, in deren Stall Fehl angestellt gewesen war. Sessler war es auch, die Chilly Jam heute in Aachen vorstellte. Sie erhielt 72,157 Prozent, das einzige Ergebnis über 70 Prozent.

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Platz zwei ging an den 13-jährigen KWPN-Wallach Ambassador v. Rhodium unter Remy Bastings aus den Niederlanden mit 69,853 Prozent. Martin Pfeiffer und Rihanna Forever v. Rock Forever schlossen sich mit 69,657 Prozent an.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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