Achleiten: Simone Pearce räumt ab

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Die Kür-Siegerin von Achleiten, Simone Pearce, eingerahmt von Tobias Bachl und Timna Zach. (© Michael Rzepa)

Gestüt Sprehes australische Stallreiterin Simone Pearce dominiert die Kür-Tour beim CDI Achleiten in Österreich.

Bereits den Grand Prix am Freitag hatte Simone Pearce mit dem zehnjährigen DSP-Hengst Amdori v. Ampere für sich entscheiden können. 73,478 Prozent gab es von den Richtern, zu denen mit Dr. Evi Eisenhardt und Henning Lehrmann auch zwei deutsche Juroren gehörten.

Dahinter wurde es rot-weiß gestreift mit vier österreichischen Paaren: Florian Bacher auf Fidertraum (73,043), Amanda Hartung auf Dresscode Black (68,261), Oliver Valenta im Sattel von Valenta’s Fantast (68,174) sowie Timna Zack auf Zuidenwind (67,652). Deutsche Paare waren in dieser Tour nicht am Start.

In der Kür war der Abstand deutlicher: Pearce und Amandori siegten mit 76,450 Prozent, Bachl wurde erneut Zweiter, diesmal mit 73,895 Prozent und Dritte war Timna Zach auf dem in den Niederlanden gezogenen Johnson-Sohn Chico (73,725).

Ein großer Erfolg für Benjamin Werndls japanische Schülerin Akane Kuroki war Platz vier im Sattel ihres „Professors“, des 17-jährigen Zuidenwind, der schon die Schwedin Rose Mathisen zu Championatsehren gebracht hat, als sie 2017 Bronze mit dem Team bei der EM in Göteborg gewannen. Nun soll er seine neue Reiterin zu den Olympischen Spielen in ihrer Heimat begleiten. Gestern machten sie einen Schritt in die richtige Richtung mit 72,450 Prozent, einer neuen persönlichen Bestleistung.

Grand Prix Special

Im Grand Prix für die Special-Tour war kein Vorbeikommen an den Gastgebern. Christian Schumach ritt den zehnjährigen Holsteiner Totilas-Sohn Te Quiero SF mit 72,609 Prozent zum Sieg. Zweite wurde Timna Zach im Sattel ihres Spielberg-Sohnes Farant (71,870), gefolgt von Astrid Neumayer auf Zap Zap v. Zack (70,935).

In dieser Prüfung hielt die ehemalige Deutsche Bank Reitsport-Akademistin Franziska Stieglmaier auf ihrer Damon Hill-Tochter Dauphin die deutsche Fahne hoch. Sie wurden Vierte mit 69,935 Prozent.

Im Grand Prix Special selbst hatten ebenfalls Christian Schumach und Te Quiero die Nase vorn, hier mit 72,021 Prozent. Und auch auf Rang zwei blieb es wie gehabt bei Timna Zach und ihrem KWPN-Wallach (71,915).

Dahinter gelang es allerdings Belinda Weinbauer und Fustanella, sich mit 70,660 Prozent an Astrid Neumayer und Zap Zao vorbeizuschieben, die hier 70,106 Prozent erhalten hatten und Vierte wurden.

Auch Franziska Stieglmaier und Dauphin konnten die 70 Prozent-Marke knacken und wurden Fünfte (70,085).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.