Allegra Schmitz-Morkramer holt das Bundesnachwuchschampionat der Ponydressurreiter

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Die Siegerinnen im Bundesnachwuchschampionat der Ponydressurreiter 2018: Allegra Schmitz-Morkramer und Loreley. (© PSV Hannover/Pantel)

Im vergangenen Jahr hatte Allegra Schmitz-Morkramer sich noch mit Rang drei begnügen müssen beim Bundesnachwuchschampionat der Ponydressurreiter. Diesmal sicherte sie sich die Siegerschärpe.

Insgesamt hatten sich 24 Talente im Dressursattel für das Bundesnachwuchschampionat der Ponydressurreiter in Verden qualifizieren können. Geritten wurden zwei Wertungsprüfungen der Klasse L. Allegra Schmitz-Morkramer und ihre Ponystute Loreley hatten schon in der ersten Wertung ein Ausrufezeichen gesetzt: 8,7. In der zweiten Runde konnten sie dann noch eins drauf setzen: 9,2.

Das machte zusammen 17,9 Punkte, mit denen die zwölfjährige Allegra aus Schleswig-Holstein sich gegen Clara Paschertz vom Landesverband Weser-Ems im Sattel von Da Capo’s Dancing Boy (16,8) und Rose Oatley (ebenfalls Schleswig-Holstein) auf Daddy Moon durchsetzte.

Kommentiert wurden die Ritte vom Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter, Hans-Heinrich Meyer zu Strohen, sowie seiner Kollegin aus dem Ponylager, Cornelia Endres. Meyer zu Strohen war voll des Lobes für das Siegerpaar, lobte die einfühlsame Hilfengebung, die „nahezu optimale“ Schenkellage, gutes Mitschwingen mit den Bewegungen und gute Einteilung der Lektionen im Viereck.

Pony-Bundestrainerin Cornelia Endres hob insbesondere die „super Entwicklung“ von Siegerpony Loreley hervor, die sich „sehr viel runder, geschlossener und versammelter“ präsentierte. Gemeint war wohl im Vergleich zum Vorjahr. In dieser Zeit hatten Allegra und ihre Trainerin Sonja Ellerbrock vor allem am Galopp gearbeitet. Und das nicht nur im Viereck. Allegra berichtete, dass sie mit Loreley auch gerne Geländeprüfungen reitet, weil die Stute auch sehr gerne springt. Vielseitige Ausbildung zahlt sich aus!

Silber und Bronze

Gerade mal elf Jahre alt sind die beiden Mädels auf Rang zwei und drei. Clara Paschertz und Da Capo’s Dancing Boy waren mit einer 8,0 aus der ersten Wertung gekommen und konnten in Runde zwei dann noch einmal richtig punkten: 8,8. Cornelia Endres lobte unter anderem die „schöne Einheit“, die Clara mit ihrem Pony bildet.

Die drittplatzierte Rose Oatley, Tochter der australischen Championatsreiterin Kristy Oatley, hatte auf ihrem erst achtjährigen Daddy Moon eine 8,6 in der ersten und eine 8,0 in der zweiten Wertungsprüfung. Ein „super Nachwuchspaar“, das sie sich „sehr gut im 60er-Viereck“ vorstellen könne, so Endres.

Dass dieses Jahr statt 20 24 Paare in Verden an den Start gegangen waren (und 25 sich qualifizieren konnten), lag am „wirklich guten Niveau“, wie Bundestrainerin Endres gegenüber der FN erklärte.

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