Ankum: Doppelsieg für Isabell Werth im Grand Prix mit zwei neuen Pferden

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Fiero unter Fabienne Müller-Lütkemeier (© www.toffi-images.de)

Dieses Wochenende geht die Turnierserie 2018/19 in Ankum in die letzte Runde. Mit dabei unter anderem: die Weltranglisten-Erste Isabell Werth. Sie stellte heute erstmals zwei neue Berittpferde im Grand Prix vor.

Der Sieg ging an Isabell Werth im Sattel des neunjährigen DSP-Hengstes Quantaz v. Quaterback-Hohenstein. Ronald Lüders hatte den Braunen aus der Zucht und im Besitz von Dr. Kathrin und Dr. Andreas Damm bis Grand Prix ausgebildet. Zuletzt waren sie beim Pferdefestival in Redefin am Start gewesen, wo sie sowohl im Grand Prix als auch im Special – dem ersten des Pferdes – Zweite wurden. Im Grand Prix hatten sie 70,667 Prozent erhalten, im Special 72,026 Prozent. Davor hatte Lüders den Hengst in Hagen bei den Horses & Dreams in der Louisdor Preis-Qualifikation vorgestellt und war Vierter geworden. Heute Morgen, bei seinem ersten Auftritt unter Isabell Werth, gab es 74,867 Prozent für Quantas.

Bekanntes Pferd mit neuem Beritt

Zweite wurde Werth auf einem Pferd, das man sonst unter Fabienne Müller-Lütkemeier kannte: dem Zweibrücker Fiero v. Fürst Heinrich-Diabolo. Der jetzt 13-jährige Rappe hatte erste S-Siege auf dem Konto, als er 2014 in den Stall Lütkemeier kam. 2015 ritt sie ihn noch in der kleinen Tour. Seit 2016 startet sie ihn in Grand Prix-Prüfungen. Hier konnten die beiden zahlreiche Siege und Platzierungen verbuchen.

Dass er nun seit gut zwei Monaten bei Isabell Werth steht, liegt daran, dass er verkauft werden soll. Die Entscheidung war eine gemeinsame von den Pferdebesitzern und Fabienne Müller-Lütkemeier, die sagt: „Ich habe hier einfach nicht die Kunden für so ein Pferd.“ Daher ist man übereingekommen, dass es besser sei, Fiero ins Rheinland zu Isabell Werth zu stellen. Die steht in regelmäßigem Austausch mit Fabienne Müller-Lütkemeier. „Sie hat mir gesagt, sie käme bestens mit ihm zurecht“, berichtet Fabienne Müller-Lütkemeier und freut sich: „Das empfinde ich als ein schönes Kompliment für meine Arbeit, wenn das Pferd gut nachzureiten ist.“ Sie selbst hatte vergangenes Wochenende in Neumünster ihre Turniersaison eröffnet. Mit Fabregaz ritt sie die Weltcup-Tour und wurde Siebte. Der Hannoveraner Hengst Flynn PCH ging seinen ersten Special und wurde Fünfter.

Weitere Platzierte

Dritter hinter Isabell Werth mit ihren beiden Pferden wurde mit 73,733 Prozent der Österreicher Stefan Lehfellner im Sattel des zwölfjährigen Oldenburger Hengstes Di Navarone v. Dimaggio-Welt Hit II. Bianca Kasselmann wurde Vierte (72,033 Prozent) im Sattel eines weiteren Dimaggio-Sohnes: Dinario, gefolgt von Britta Rasche-Merkt auf Xerez (71,833).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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