Ankum: Louisdor-Preis Finalist High Five und Anabel Balkenhol gewinnen ersten Grand Prix Special

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Anabel Balkenhol und High Five bei den Horses & Dreams 2021. (© toffi-images.de)

Für ihr Grand Prix Special-Debüt mit ihrer Zukunftshoffnung High Five hatte sich Anabel Balkenhol das nationale Turnier des Ankumer Dressur Clubs ausgesucht. War offensichtlich eine gute Entscheidung.

Gestern im Grand Prix hatten Anabel Balkenhol und High Five noch einige Fehler und wurden Vierte. Heute, im ersten Grand Prix Special des Hannoveraner Hohenstein-Sohnes, lief es deutlich besser. Alle drei Richter hatten sie auf Rang eins und am Ende wurden es 72,451 Prozent. In Abwesenheit von Klimke & Co., die gestern noch vor ihnen rangiert waren, bedeutete das den klaren Sieg.

Zweite wurde Juliane Brunkhorst auf dem westfälischen Christ-Sohn Con Cento mit 71,471 Prozent vor dem Portugiesen Antonio Do Vale im Sattel des elfjährigen Fine Fellow H v. Fürst Fugger (70,850).

Das Team Balkenhol schreibt auf Instagram: „Anabel Balkenhol und High Five hatten gestern einen durchwachsenen Grand Prix, konnten sich heute in ihrem ersten Grand Prix Special aber steigern. Es war noch nicht perfekt, aber wir sind auf alle Fälle auf dem richtigen Weg. Die beiden brauchen einfach noch mehr Routine in den großen Prüfungen, also heißt es weiter losfahren und üben.“

Intermédiaire II an Lia Welschof

Über ihren zweiten Intermédiaire II-Sieg in Folge in Ankum konnten sich die ehemalige Nachwuchseuropameisterin Lia Welschof und der zehnjährige Schweizer Warmblüter GB Dolcino freuen. Im vergangenen Jahr hatte Welschof ihn auf regionalen Turnieren sehr erfolgreich in der kleinen Tour vorgestellt. Anfang Februar zeigte sie ihn in Ankum erstmals auf S***-Niveau und gewann. Das heute war ihr zweiter Inter II-Einsatz, für den sie 72,895 Prozent erhielten.

Knapp geschlagener Zweiter war mit 2,5 Punkten weniger (72,675) der Südkoreaner Young Shik Hwang, der den zehnjährigen Hannoveraner Bluebarry Dream vorstellt, einen Benetton Dream-Wolkenstein II-Sohn aus der Zucht von Axel Windeler. Hwang sorgte international erstmals als zweifacher Sieger der Asian Games für Furore. Er war dann zwischenzeitlich bei Martin Schaudt stationiert und ritten dessen Pferd Despino mit dem Ziel, sich für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren. Doch als Olympia verschoben werden musste, war es für den heute 31-jährigen Hwang erstmal kein Thema mehr. Den Fuchswallach Bluebarry Dream hat Hwang dieses Jahr erstmals in der schweren Klasse präsentiert. Dieses Wochenende ist ihr dritter Turniereinsatz und der erste auf S***-Nivau. Zuvor waren sie mehrfach unter den Top fünf in der kleinen Tour von Ankum und Neumünster platziert.

An dritter Stelle reihte sich mit 72,237 Prozent Laura Strobel auf dem elfjährigen Westfalen Valparaiso v. Vitalis-Fürst Piccolo ein. Der Hengst im Besitz von Elisabeth Max-Theurer war von deren Tochter Victoria mehrfach in der kleinen Tour erfolgreich vorgestellt worden. Dieses Jahr ging er nun die ersten Drei-Sterne-S mit Laura Strobel, die seit einiger Zeit als Bereiterin auf Max-Theurers Gestüt Vorwerk tätig ist. Sie waren dieses Jahr dreimal platziert und jedesmal auf Rang drei.

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