Ankum: Sieg im Grand Prix Special für Polin Beata Stremler mit Henderson

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Die Polin Beata Stremler hat nach Platz 13 beim Weltcup-Finale in Göteborg 2016 nun erstmals wieder ein Pferd für den ganz großen Sport unter dem Sattel. Mit dem KWPN-Wallach Henderson reichte es in Ankum für den Sieg im Grand Prix Special.

Gestern war es bei der gemeinsamen Grand Prix-Premiere von Beata Stremler und Henderson noch Platz drei hinter Sönke Rothenberger mit Matchball und Nadine Capellmann mit Waitoni geworden. Rothenberger ging mit dem Louisdor-Preis Finalisten Matchball im Special heute jedoch noch nicht an den Start und bei Capellmann und Waitoni gab es ein paar Fehler in der Prüfung, die eine Top Drei-Platzierung verhinderten.

Heute dann also der erste Grand Prix Special für Beata Stremler und Henderson, nachdem sie sich letztes Jahr bereits vier Platzierungen in Intermédiaire II-Prüfungen sammeln konnten. Der elfjährige Johnson-Roh Magic-Sohn tanzte unter der 38-jährigen Polin zu der Bewertung von 71,961 Prozent. Das bedeutete den Sieg für das Paar. International hat Henderson noch keine Grand Prix-Erfahrung. 2021 war er von dem Polen Kamil Pulinski bis Inter I-Niveau vorgestellt worden und in dieser Klasse auch mehrfach platziert.

Platz zwei im Grand Prix Special ging an Borja Carrascosa (ESP) mit Sir Hubert B (71,111 Prozent), gefolgt von Mathis Goerens (LUX) mit Riptide und 70,261 Prozent.

Über Beata Stremler

Beatra Stremler ist international zuletzt 2021 in Erscheinung getreten. Damals hatte sie zwei Pferde für die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde in Verden qualifiziert. Im Sattel des Hannoveraner Wallachs For Magic Equesta gab es damals die Bronzemedaille im Finale. Mit dem Wallach schloss sie letztes Jahr dann an die Erfolge an, ging vier Prüfungen der Klasse S* und St. Georg Special und gewann jede der vier Prüfungen.

Schon dreimal vertrat Stremler ihre Landesfarben bei Senior-Championaten: 2011 bei der EM in Rotterdam und ein Jahr später bei den Olympischen Spielen mit Martini, 2014 bei der WM in Caen mit Rubicon Unitechno.

Inter I-Finale an Kira Goerens-Ripphoff

Das Intermédiaire I-Finale am Mittag wurde zur Beute von Kira Goerens-Ripphoff im Sattel des zehnjährigen Dimaggio-Sohns Der Donnerstag und 71,447 Prozent, gefolgt von Annika Feldhaus mit Beradini (70,877 Prozent) und Annika Korte mit Fürst zu Bentlage (69,561 Prozent).

Alle Ergebnisse aus Ankum finden Sie hier.

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