Ankum: Siegreiches Comeback von Quotenkönig mit neuem Reiter

Seit 2016 war der westfälische Quaterback-Sohn Quotenkönig, einst eines der erfolgreichsten Nachwuchsdressurpferde des Landes, nicht mehr auf dem Turnier gewesen. Nun meldete er sich in Ankum mit zwei Siegen zurück.

Bereits seit Mittwoch ist wieder Turnier beim Ankumer Dressurclub. Am Mittwoch stand neben diversen Dressurpferdeprüfungen bereits die erste S-Dressur auf dem Plan. Sie wurde in zwei Abteilungen gewertet. Die erste sicherte sich Tanja Fischer auf dem zehnjährigen Westfalen Fairmont v. Fürst Piccolo mit 71,587 Prozent. Die zweite gewann Quotenkönig. Vorgestellt wurde der westfälische Quaterback-Fürst Piccolo-Sohn von Niklaas Feilzer, der mit dem Dunkelfuchs auf 70,635 Prozent kam.

Tags darauf waren die beiden in der Dressurprüfung Klasse S für sieben- bis neunjährige Pferde mit 72,540 Prozent siegreich.

Erfahrener Bundeschampionats- und WM-Teilnehmer

Niklaas Feilzer ist Bereiter im Stall von Isabell Werth. Quotenkönig steht dort bereits seit einer Weile. In den Sport gebracht wurde er allerdings von Lisa Lindner, geborene Neukäter. Mit ihr bestritt er dreijährig die ersten Reitpferdeprüfungen und qualifizierte sich fürs Bundeschampionat in Warendorf. Dort holte er Silber.

Vierjährig gewann der Hengst wieder mehrere Reit- und auch Dressurpferdeprüfungen der Klasse A, war aber nicht in Warendorf. Aber im Jahr darauf.

Fünfjährig wurde Quotenkönig Westfalenchampion und Vierter beim Bundeschampionat. 2015 nahm der Hengst nun sechsjährig an den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde in Verden teil und wurde Neunter. Beim Bundeschampionat in Warendorf belegte er Rang fünf.

2016 folgten die ersten Starts in der schweren Klasse, immer noch unter Lisa Lindner. Wieder konnten die beiden sich für einen Start bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde empfehlen, die damals erstmals in Ermelo ausgetragen wurden und auch erstmals für Siebenjährige. Im kleinen Finale belegte das Paar Rang sechs.

Sonst noch in Ankum

Gleich über zwei Siege konnte sich Charlott-Maria Schürmann mit dem fünfjährigen Florenz v. Foundation-St. Moritz freuen. Der Hannoveraner Wallach gewann die Dressurpferdeprüfung der Klasse A mit 8,5 und die der Klasse L mit 8,6. Die Dressurpferde-M ging an Sabrina Geßmann im Sattel des siebenjährigen Westfalen Voltaire v. Vitalis-Arpeggio (8,0).

Niklaas Feilzer hatte in Ankum noch ein weiteres Bundeschampionats- und WM-erfahrenes Pferd unter dem Sattel: die Rheinländer Stute Cassiopaya v. Cassini Boy Junior. Sie war als Reitpferd unter Jana Freund und damals noch im Besitz des Ferienhofs Stücker beim Bundeschampionat siegreich gewesen. Jetzt ist die Stute zehnjährig. Bis 2016 ging sie noch unter Jana Freund, die mit ihr schon damals erste Siege in der schweren Klasse verbuchen konnte. Niklaas Feilzer war mit ihr am Mittwoch nicht platziert (66,468 Prozent), wohl aber am Donnerstag. Da wurden sie Zehnte im Prix St. Georges (67,588).

Der Kurz-Grand Prix gestern wurde zur Beute von Ninja Rathjens und Emilio (71,744 Prozent). Rathjens und der Hannoveraner Earl-Sohn haben eine rasante Karriere hinter sich. Nachdem Charlott-Maria Schürmann letztes Jahr für die U25-EM ausfiel, rückten sie nach und holten Mannschaftsgold in Lamprechtshausen. Außerdem qualifizierten sie sich für das Finale im Louisdor-Preis, wo Reiterin und Pferd das erste Mal in ihrem Leben einen „richtigen“ Grand Prix ritten und dabei einen sehr positiven Eindruck hinterließen. Ninja Rathjens gehört nun zu den neu aufgenommenen Mitgliedern der Deutsche Bank Reitsport-Akademie.

Alle Ergebnisse aus Ankum finden Sie hier.

 

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