Blue Hors Dressurfestival: Erneuter Sieg für Bachmann Andersen und Zepter

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Daniel Bachmann Andersen und Zepter waren 2018 im Grand Prix von Frankfurt siegreich gewesen. (© Maximilian Schreiner)

Daniel Bachmann Andersens Blue Hors Zepter war während seiner fast ein Jahr andauernden Turnierpause alles andere als untätig. Dieses Wochenende meldete er sich beim Heimturnier mit (persönlichen) Rekordnoten zurück, die noch einiges erwarten lassen.

Bereits im Grand Prix war der elfjährige Blue Hors Zepter mit Daniel Bachmann Andersen in die Nähe der 80 Prozent-Marke gekommen. Im Grand Prix Special war er noch ein wenig dichter dran: Sieg mit 79,511 Prozent, Platz eins von allen Richtern. Und das trotz zweier Patzer, einmal im ersten Piaffe-Passage-Übergang und bei den Einerwechseln. Dennoch, die Einzelnoten können sich sehen lassen – mehrfach die 9 für die Traversalen, Piaffen, Galoppverstärkungen und die Pirouetten.

Eigentlich hatte Zepter schon in Rotterdam Daniel Bachmann Andersens Championatspartner sein sollen. Empfohlen hatte er sich dafür unter anderem mit einem souveränen Grand Prix-Sieg in Frankfurt im Dezember 2018, wo er sogar Desperados hinter sich ließ.

Doch es kam anders. Frankfurt war das vorerst letzte Turnier des Paares. In Rotterdam musste Zepters Vater Zack noch einmal für Dänemark ins Viereck. Aber Daniel Bachmann Andersen hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er in Zepter einen Championatskandidaten sieht – auch einen für Platzierungen in vorderster Reihe.

Die weiteren Platzierten

Auf Rang zwei und drei wurde getauscht: Agnete Kirk Thinggaard und Blue Hors Zatchmo sorgten mit 75,723 Prozent nicht nur für einen Doppelerfolg des Stalls Blue Hors, sondern auch für dessen Vorzeigehengst Zack. Der ist nämlich auch Vater von Zatchmo.

Dritte wurde die Vierte der WM der siebenjährigen Dressurpferde 2018, die hoch talentierte Fürstenball-Tochter Heiline’s Danciera unter Carina Crassoe Krüth (75,149).

Die einzige Reiterin, die nicht aus Dänemark kam und sich eine Schleife sichern konnte, war die Britin Emma Hindle. Im Sattel ihrer 13-jährigen Westfalen-Stute Romy del Sol v. Romanov Blue Hors wurde sie Vierte (73,191), gefolgt von Marianne Yde Helgstrand auf dem einst unter Emile Faurie erfolgreichen Lollipop (72,064).

„Einen raus“ aus der Platzierung waren Anna Kasprzak und ihre Zukunftshoffnung Addict de Massa mit 71,787 Prozent.

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