Borja Carrascosa und Alexander Brenninkmeijer ziehen auf eigene Anlage

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Ein Traum mit Borja Carrascosa (© von Korff)

Der sapanische Dressurreiter Borja Carrascosa und sein Partner, C&A-Erbe Alexander Brenninkmeijer, verlassen das Rheinland gen Münsterland.

Wie Eurodressage berichtet, haben Borja Carrascosa und Alexander Brenninkmeijer die „Roy Blue Stables“ der Familie Heek erworben, einen exklusiven Dressurstall, benannt nach Kirsten Heeks Erfolgspferd auf Junge Reiter-Tagen. Schon Kirsten Heek war hier als professionelle Dressurausbilderin tätig. Den Staffelstab übernehmen nun Carrascosa und Brenninkmeijer.

Die beiden waren seit dem Weggang vom Hof Kasselmann auf Gut Auric in Krefeld stationiert gewesen. Sie waren auch hier schon selbstständig tätig. Nun geht es noch einen Schritt weiter. Borja Carrascosa hatte seine größten Erfolge nachdem er den Hof Kasselmann verlassen hatte. Beispielsweise siegte er 2016 mit Wonder im Deutschen Dressur-Derby in Hamburg und nahm für Spanien an den Europameisterschaften 2019 in Rotterdam teil, wo er Ein Traum vorstellte, der nun der Nachwuchsreiterin Paulina Holzknecht den Weg in den Grand Prix-Sport ebnen soll.

Für die Olympischen Spiele in Tokio hat Carrascosa ein neues Eisen im Feuer: die zwölfjährige, im Zuchtgebiet Sachsen-Thüringen gezogene DSP-Stute Laponia v. Stallone Quainton. Sie gehört Carrascosa und Brenninkmeijer gemeinsam. Vor knapp einem Jahr stellte Carrascosa sie erstmals auf dem Turnier vor. Mitte Mai gewann die Stute in Hünxe auf Anhieb ihre erste S-Dressur, im Herbst holte sie bereits erste S***-Platzierungen. Bis 2018 war sie von Ashlea Day geritten worden, die mit ihr erste M**-Erfolge hatte. Dieses Jahr hatte die Stute ihre ersten internationalen Einsätze in Le Mans und Herning, wo sie jeweils knapp unterhalb der 70 Prozent-Marke blieb.

Kirsten Heek, die als Junge Reiterin mit besagtem Roy Blue Mannschaftsgold und Einzelbronze bei U21-Europameisterschaften hatte gewinnen können, zieht nach 15 Jahren in Coesfeld in Richtung Werl. Sie hat dort das Gestüt Weidenhof gepachtet. Es gehört den Eltern von Holger Münstermann, der im vergangenen Dezember verstarb. Kirsten Heek ist früher auch international Grand Prix geritten und kann auf mehr als 90 Siege sowie unzählige Platzierungen in der schweren Klasse verweisen.

Quelle: Eurodressage.com

 

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