Budapest: Deutscher Doppelerfolg im Grand Prix für die Weltcup-Kür

024 Frie Dorothee Schneider – Fohlenhofs Rock´n Rose

Dorothee Schneider auf Rock'n Rose – hier beim Mannheimer Maimarkt-Turnier. (© Frieler)

Der nächste Sieg für Dorothee Schneider beim Weltcup-Dressurturnier in Budapest. Nachdem Nachwuchshoffnung Pathétique gestern die Intermédiaire II für sich entschied, trumpfte heute Rock’n Rose im Grand Prix auf. Die ärgste Konkurrenz kommt aus dem eigenen Land.

Dorothee Schneider und die Rubin Royal-Tochter Rock’n Rose – übrigens das vierte internationale Grand Prix-Pferd der frisch gebackenen Mannschaftsweltmeisterin – kamen mit 73,674 Prozent aus dem Grand Prix. Das bedeutete den Sieg in dem elfköpfigen Starterfeld.

Allerdings hätten drei der fünf Richter Benjamin Werndl und seinen Damon Hill-Sohn Daily Mirror nach vorne gesetzt. Er musste sich mit 72,935 mit Rang zwei begnügen. „Schuld“ war wohl die Bewertung der Richterin bei E, Anne Prain aus Frankreich. Sie hatte den Bayern nur an vierter Stelle. Ihr Landsmann Raphael Saleh bei H sah Werndl ebenso vorne wie Irina Maknami aus Russland bei M und Ricky MacMillan (AUS) bei B.

Dorothee Schneider stand hingegen bei Anne Prain und auch beim Chefrichter Leif Törnblad (DEN) ganz vorne. Die anderen drei Juroren hatten sie an zweiter Stelle.

Rang drei sicherte sich die neuerdings für Frankreich startende Morgan Barbancon Mestre auf dem Oldenburger Sandro Hit-Sohn Sir Donnerhall II (72,109).

Grand Prix der CDI-Tour

Den „normalen“ Grand Prix konnte Morgan Barbancon Mestre auf dem von ihrer Schwester Alexandra übernommenen Bolero gewinnen. Der zwölfjährige Johnson-Sohn wurde mit 69,065 Prozent bewertet.

Dorothee Schneider hatte für die Grand Prix-Tour außer Rock’n Rose auch noch den elfjährigen Oldenburger Diamond Hit-Sohn Don Cismo mitgebracht. Er feierte seinen ersten internationalen Auftritt in Budapest mit einem zweiten Platz mit 68,761 Prozent.

Dank Christina Boos auf Lobenswert v. Lissabon und Ursula Wagner im Sattel ihres Duino-Sohnes Dilenzio blieben auch die nächsten beiden Plätze in deutscher Hand. Boos wurde mit 68,087 Prozent bewertet, Wagner mit 66,152.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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