Budapest: Etappen-Sieg in Dressur-Weltcup an Morgan Barbançon aus Frankreich

Reitsport, Pferdesport, WEG 2014, Dressur, GP, Grand Prix

Morgan Barbançon (FRA), hier im Sattel von Painted Black, bei den Weltreiterspielen 2014 in Caen. (© von Korff)

Im ungarischen Budapest ging es am Wochenende um Weltcup-Punkte in der Dressur. Die sicherte sich die Französin Morgan Barbançon vor dem Deutschen Ferdinand Csaki.

Die französische Dressurreiterin saß dabei im Sattel von Sir Donnerhall II, einem 15-jährigen Oldenburger Sohn des kürzlich verstorbenen Dressurpferdevererber Sandro Hit. Barbançon ritt ihr EM-Pferd von Hagen in der Grand Prix Kür zu 76,385 Prozent. Alle Richter sahen das Paar vorne, auch wenn die Bewertungen teils um bis zu fünf Prozent voneinander abwichen.

Nur eine weitere Grand Prix Kür gab es für die Richter zu beurteilen. Das war die des 15-jährigen Wallachs Stevie Wonder unter dem Sattel von Ferdinand Csaki für Deutschland. Der Münchner hatte sich mit dem Stedinger-Sohn Stevie Wonder zuletzt im Grand Prix Special von München platzieren können. Nun wurden es in Budapest 70,730 Prozent für das Paar, für das es erst die zweite internationale Grand Prix Kür überhaupt war. Damit wurden sie Zweite.

Morgan Barbançon mit weiteren Siegen

In Grand Prix und Grand Prix Special stellte Morgan Barbançon den zehnjährigen Hengst Deodoro v. Damon Hill vor. Das Paar siegte im Grand Prix mit 70,826 Prozent vor Barbançons zweitem Pferd in der Prüfung, dem 15-jährigen Johnson-Sohn Bolero (68,304 Prozent).

Im Grand Prix Special gab es dann noch 72,000 Prozent für die Vorstellung von Deodoro und seiner Reiterin. Auch hier gewannen Deodoro und die Französin die Prüfung.

Junge Reiter-Tour

Die Junge Reiter-Tour in Budapest dominierte die Deutsche Ida-Luise Niederdorf aus Rinteln. Den 14-jährigen KWPN-Wallach CSI v. United ritt die 21-Jährige unter anderem zum Sieg in der Kür mit 72,545 Prozent und ließ damit drei weitere Starter hinter sich.

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