Bundessieger Children 2017: Maja Schnakenberg schnappt sich den Titel

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Die 14-jährige Maja Schnakenberg ist Bundessiegerin Children in der Dressur (© Rüchel)

Nicht nur der vier- auch der zweibeinige Nachwuchs kam im Rahmen des Turniers Verden International nicht zu kurz. Bundessiegerin bei den Children in der Dressur ist Maja Schnakenberg.

Erstmalig wurde beim Turnier Verden International in der Altersklasse der Children, dazu zählen alle, die 14 Jahre und jünger sind, der Bundessieger in der Dressur ermittelt. Die Premiere nutzte die 14-jährige Maja Schnakenberg aus dem Landesverband Hannover für sich.

Manchmal kommt es anders

… als geplant. So war es auch bei der neuntklässlerin Maja Schnakenberg, die die Rappstute Donna-Noblesse erst seit Dezember 2016 unter dem Sattel hat. Eigentlich sollte sie die Stute als Schwangerschaftsvertretung reiten. Doch die zehnjährige Stute und die 14-jährige Maja kamen auf Anhieb so gut miteinander zurecht, dass Maja mit der Stute an einem Bezirkslehrgang teilnahm und sich dort für die Sichtungsschiene Children Dressur empfahl. Neben Maja bekamen noch elf weitere junge Dressurreiterinnen die Startgenehmigung für Verden International. Doch an Maja und Donna gab es kein Vorbeikommen. Unter erschwerten Bedingungen am Freitag, Windböen die teilweise den Blumenschmuck von den Tischen fegten, machte das Paar keine Fehler und setzte sich mit 71 Prozent schon an die Spitze des Feldes. Am Samstag legten sie nochmal einen drauf: 72,552 Prozent. Zweite wurde die Bayerin Antonia Gress auf ihrem zehnjährigen Wallach Desperado, 71,875 Prozent. Der dritte Platz ging nach Hessen. Die 13-jährige Isabelle Rüdiger sicherte sich die Bronzemedaille auf der Westfalen Stute Laera mit 70,990 Prozent. Caroline Roost, die seit 2017 für den Bereich Ponys und Children verantwortlich ist, zeigte sich zufrieden mit der Premiere. „Der Veranstalter ist uns wirklich sehr entgegengekommen, da die Kinder vorher zweimal auf dem Prüfungsviereck trainieren durften und so natürlich ihre Pferde besser an die großen Zelte rund um das Viereck gewöhnen konnten. Sportlich sind wir mit den ausgewählten Paaren auf dem absolut richtigen Weg, wie vor allem die durchweg guten Ergebnisse im Finale zeigen.“

Russland dominant in der Dressur

Thomas Hellmann

Tatyana Kosterina (RUS) und Diavolessa v.A. (© Thomas Hellmann)

Sowohl im Grand Prix als auch im Special hatte die Russin Tatiana Kosterina auf der Hannoveraner Stute Diavolessa die Nase vorn. Auf die 72,300 Prozent aus dem Grand Prix legte sie im Special nochmal eine Schippe drauf und gewann mit 73,961 Prozent vor ihrer Teamkollegin Inessa Merkulova, die auf 72,176 Prozent kam. Auch der dritte Platz ging nach Russland. Stanislav Cherednichenko bekam im Mittel 70,902 Prozent auf Vosk v. Vodoley. Erst an fünfter und sechster Stelle konnten sich beiden deutschen Reiterinnen Svenja Peper und Stella Charlott Roth platzieren.

Großer Preis an Lüneburg

Presse/ Karl-Heinz Frieler

Nisse Lüneburg setzte sich im Großen Preis von Verden gegen die Konkurrenz durch (© Presse/ Karl-Heinz Frieler)

Den Großen Preis von Verden sicherte sich der zweimalige Derbysieger Nisse Lüneburg auf dem 14-jährigen KWPN-Wallach Westbridge. Er hängte seinen Verfolger Heiko Schmidt um fast zwei Sekunden ab. Lüneburg brauchte 43,19 Sekunden, Heiko Schmidt auf seinem Oldenburger Hengst Chap 45,13 Sekunden. Dritter wurde Markus Brinkmann mit Quick Fire in 45,59 Sekunden.

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