CDI Achleiten: Zwei Siege für Isabell Werth, 76,457 Prozent für Max-Theurer und Abegglen

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Isabell Werth und DSP Quantaz v. Quaterback, hier in Mannheim 2019. (© Frieler)

Abstand zu halten dürfte den Teilnehmern beim CDI Achleiten, Österreich, dieses Wochenende nicht schwerfallen. Die Starterfelder sind überschaubar mit nur jeweils einem Paar bei den Youngster-Prüfungen. Spannenden Sport gab es aber trotzdem!

Den Auftakt beim CDI Achleiten machte heute morgen der Grand Prix, zugleich Qualifikation für die Kür. Sieger mit Weile wurden Isabell Werth und Emilio, die es auf 79,50 Prozent brachten, rund sechs Prozent mehr als der Rest des Feldes.

Der wurde angeführt von der Tochter des Hauses und Isabell Werth-Schülerin Victoria Max-Theurer auf dem zehnjährigen Rock Forever-Sohn Rockabilly. 73,565 Prozent gab das Richterkollegium den beiden.

Auf internationaler Ebene ist dies das bislang beste Ergebnis für den zehnjährigen Westfalen v. Rock Forever, der von Kira Laura Soddemann in die Königsklasse begleitet worden war, ehe er bereits mit ersten Intermédiaire II- und Kurz-Grand Prix-Erfolgen in Deutschland zu Victoria Max-Theurer wechselte.

An dritter Stellte des Grand Prix fanden sich Amanda Hartung und der Hannoveraner Wallach Dresscode Black v. Don Frederico mit 68,935 Prozent wieder.

Grand Prix Nummer zwei

Der Qualifikations-Grand Prix für den Special war die letzte Prüfung des heutigen Tages. Und auch hier war kein Vorbeikommen an Isabell Werth, diesmal mit dem zehnjährigen Quaterback-Sohn Quantaz, den sie für ihre Schülerin Victoria Max-Theurer reitet. Ergebnis: 78,152 Prozent, auch dies eine neue Bestleistung für das Pferd.

Rang zwei holte erneut Victoria Max-Theurer, diesmal mit einem Pferd, das in Deutschland gut bekannt ist: dem zehnjährigen Westfalen-Wallach Abegglen v. Ampère, den Marcus Hermes für den Freiberger Hof ausgebildet hatte und mit dem er sich einen Platz im Perspektivkader erkämpft hatte, ehe der einstige Prämienhengst dann zu Victoria Max-Theurer wechselte.

Nachdem sie im Februar bereits einmal in Ankum auf nationaler Ebene im Einsatz gewesen waren, folgte heute auf heimischem Boden die internationale Premiere. Die darf man wohl als geglückt bezeichnen: 76,457 Prozent sind mehr, als der Wallach je unter seinem Ausbilder erhalten hatte.

Rang drei sicherte sich Max-Theurers österreichischer Landsmann Florian Bacher im Sattel des elfjährigen Oldenburgers Fidertraum (70,456).

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