CDI Herzlake: Cathrine Dufours Bohemian rehabilitiert sich mit über 80 Prozent im Grand Prix

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Cathrine Dufour und Bohemian in Aachen 2019 (© von Korff)

Der Dänin Cathrine Dufour war es beim Nationenpreis in Compiègne nicht gelungen, ihr designiertes Olympiapferd Bohemian für den Grand Prix Special ins Viereck zu bekommen. Darum sind sie dieses Wochenende noch einmal auf dem Gut Einhaus beim CDI Herzlake am Start. Prüfung Nummer eins hat schonmal geklappt.

Cathrine Dufour und Bohemian sind nicht nur wichtig fürs dänische Team bei den anstehenden Championaten, sondern könnten auch in der Einzelwertung ein Wörtchen mitreden – sofern die Nerven dem sensiblen Westfalen v. Bordeau nicht so einen Streich spielen wie in Compiègne, wo er im Grand Prix schon recht heiß war und im Special partout nicht mehr aufs Viereck wollte.

Die Prüfung heute beim CDI Herzlake dürfte Dufour optimistisch stimmen. Das Paar gewann den Grand Prix nach einer praktisch fehlerlosen Prüfung mit 80,348 Prozent. Alle Richter hatten das Paar auf Platz eins, allerdings mit deutlichen Notenunterschieden, die von 78,152 Prozent vom Richter bei H (Cornelia Hinsch) bis 84,022 Prozent vom Richter genau gegenüber bei M (Lone Dichmann) reichten. So oder so war es jedoch der klare Sieg in dieser Prüfung.

Cathrine Dufour auf Instagram: „ER WAR FANTASTISCH! Top Vorstellung, 1000 Prozent Fokus und nicht ein einziger Fehler!! Ich bin glücklich über die Ergebnisse, aber eigentlich waren es nicht die meisten Prozente. Aber mein Gefühl war fabelhaft und mehr kann ich nicht erwarten.“

Ebenfalls einig waren sich die Unparteiischen, dass die Britin Laura Tomlinson mit ihrer Stute Rose of Bavaria – auch die von Bordeaux abstammend und auch dieses Paar in der engeren Auswahl für Tokio – auf Platz zwei gehörten. Hier gab es 75,413 Prozent.

Auf Platz drei wehte dann wieder die dänische Flagge, diesmal dank Daniel Bachmann Andersen und Marshall-Bell, die sich mit 72,826 Prozent gegen Finnlands Emma Kanerva und Greek Air durchsetzten (72,413).

Bestes deutsches Paar waren Kira Wulferding und Soiree d’Amour, die mit 70,391 Prozent Rang acht belegten, also noch platziert waren.

Kira Wulferding hatte zuvor einen Zweifacherfolg im Prix St. Georges gefeiert, den sie mit Bohemian Rhapsodie v. Belissimo M gewann (74,123) und mit der Boston-Tochter Bright Eyes W auf dem zweiten Platz beendete (72,851). Die Intermédiaire A ging an Lena Waldmann und Grey Flanell (71,275).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.