CHIO Aachen: Warm Up der Dressurreiter – mit Bildergalerie!

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Traversalen kann er – und noch viel mehr! Emilio und Isabell Werth werden in der CDI4*-Tour starten. (© Barbara Schnell)

Jetzt geht’s los! Für die Dressurreiter stehen morgen die ersten Prüfungen beim CHIO Aachen an. Fotografin Barbara Schnell hat für uns einen Blick hinter die Kulissen geworfen und war bei den ersten Trainingseinheiten im Stadion dabei.

Die Dressurprüfungen beim CHIO Aachen sind in drei Touren unterteil: Die CDIO-Tour, die CDI-Tour und die Kleine Tour. Dabei dient der Nationenpreis (CDIO-Tour) als wichtige Standortbestimmung im Hinblick auf die Europameisterschaften, die Ende August in Rotterdam ausgetragen werden. Sowohl innerhalb des deutschen Championatskaders, als auch im Vergleich mit den anderen Nationen.

Für Deutschland treten Helen Langehanenberg mit Damsey, Dorothee Schneider mit Showtime, Jessica von Bredow-Werndl mit Dalera und Isabell Werth mit Bella Rose im Nationenpreis an. Am Donnerstag findet mit dem Grand Prix die erste Wertungsprüfung statt, die Entscheidung fällt dann nach dem Grand Prix Special am Samstag. Konkurrenz erhält die Equipe von Bundestrainerin Monica Theodorescu unter anderem von den Briten rund um Olympiasiegerin Charlotte Dujardin und den Dänen mit Daniel Bachmann Andersen & Co. Jede Mannschaft besteht aus vier Reiterin, wobei nur die besten drei Ergebnisse zählen. Zusätzlich werden aus den Nationen ohne eigenes Team einige Einzelreiter in der CDIO-Tour am Start sein.

In der Kür am Sonntag, dem Großen Dressurpreis von Aachen, treten die besten 18 Reiter aus dem Grand Prix Special noch einmal für das Finale der Einzelwertung gegeneinander an. Pro Nation dürfen maximal drei Paare starten. Die Prüfung ist mit insgesamt 150.000 Euro dotiert.

Formcheck für Cosmo

An der CDI-Tour (auch CDI4*) nehmen Reiter der CDIO-Tour mit ihren Zweitpferden sowie weitere ausländische und deutsche Einzelreiter teil. Geritten werden auch hier Grand Prix, Grand Prix Special und Kür – wobei sich jeder Reiter schon im Vorhinein entscheiden muss, ob er Special oder Kür reiten möchte, vorausgesetzt er qualifiziert sich dafür. Schon am Mittwochnachmittag wird der Grand Prix ausgetragen, der Grand Prix Special und die Kür unter Flutlicht folgen dann am Freitag und Samstag. Startberechtigt sind jeweils die zehn besten Paare aus dem Grand Prix.

Neben den deutschen Nationenpreisreitern mit ihrem jeweiligen Zweitpferd werden in der CDI-Tour auch Cosmo und Sönke Rothenberger versuchen, vor den Augen der Bundestrainerin zu bestehen. Das Paar hatte bei den Deutschen Meisterschaften in Balve vorzeitig die Heimreise antreten müssen, weil der Wallach Anzeichen einer Kolik zeigte. Inzwischen ist er aber wieder ganz fit – und kämpft nun um das EM-Ticket. Konkurrenz erhält er aus dem eigenen Land zum Beispiel von Benjamin Werndl und Daily Mirror, Ingrid Klimke und Franziskus sowie Hubertus Schmidt und Escolar.

Die Kleine Tour besteht aus dem Prix St. Georges am Mittwoch und der Intermediaire I am Samstag. Etwa 15 vom Veranstalter eingeladene Reiter und Nachwuchsreiter mit ihren Nachwuchspferden dürfen teilnehmen. Das sind aus Deutschland unter anderem Helen Langehanenberg mit Vayron, Fabienne Müller-Lütkemeier mit Valencia und Hubertus Schmidt mit Denoix.

Alle TV-Zeiten und und den Zeitplan vom CHIO Aachen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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