Diederik van Silfhout übernimmt Grand Prix-Pferd von Anna Zibrandtsen

Viel entspannter als im Grand Prix präsentierte sich der hübsche Hengst Arlando unter Diederik van Silfhout für die Niederlande. Aber reell über den Rücken arbeitet er nicht.

Diedrik van Silfhout und Arlando bei den Olympischen Spielen in Rio. (© Pauline von Hardenberg)

Man könnte sagen, der holländische Mannschaftseuropameister Diederik van Silfhout und die Dänin Anna Zibrandtsen haben Pferde getauscht.

Denn Anna Zibrandtsen hat von Diederik van Silfhout dessen Championatspferd Arlando übernommen und der Holländer sitzt nun im Sattel eines Pferdes der Dänin.

Es handelt sich um den 13-jährigen in Schweden gekörten Hannoveraner Hengst Rentino v. Rosario-De Niro. Er ist seit 2014 mit Anna Zibrandtsen international erfolgreich in der U25-Tour gewesen. Aber Diederik van Silfhout sagte gegenüber horses.nl, der Rappe sei für die 23-Jährige „eine Menge Pferd“ und daher ein bisschen schwierig. So habe man ihn gefragt, ob er das Pferd nicht erst einmal reiten wolle.

Van Silfhout ist sagt, der Rappe sei ein „supergutes Pferd“. Um zu sehen, woran die beiden für die Zukunft noch arbeiten müssen, wird er ihn bereits am Wochenende auf einem Turnier in Emmeloord reiten.

Arlando

Anna Zibrandtsen hat mit van Silfhouts Arlando nun ein Pferd für die Zukunft unter dem Sattel. Der KWPN-Hengst v. Paddox ist erst zwölf und hatte in den vergangenen Jahren mit seinem Ausbilder van Silfhout bemerkenswerte Erfolge. Nachdem sie 2015 zum Mannschaftsgold bei den Europameisterschaften in Aachen beigetragen hatten, waren sie im vergangenen Jahr bestes niederländisches Paar bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro.

Unter Anna Zibrandtsen hatte der Hengst ebenfalls schon seine ersten Auftritte. Ihr Debüt gaben sie im französischen Compiègne, so wie im Grand Prix Zweite wurden, im Special jedoch ausschieden wegen Blut am Maul. Besser lief es im dänischen Uggerhalne. Hier gewannen sie den Drei-Sterne-Grand Prix mit 71,40 Prozent und waren Zweite im Special mit 74,333 Prozent.

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