Doha: Henri Ruoste und Kontestro gewinnen Kür vor Patrik Kittel und Touchdown

Henri Ruoste und Kontestro

Henri Ruoste und Kontestro (© Frieler)

Die in Deutschland beheimateten Skandinavier machten die Grand Prix Kür beim CDI5* in Doha unter sich aus.

Mit 84,245 Prozent waren es der Finne Henri Ruoste, Ehemann der deutschen Dressurreiterin Senta Kirchhoff, und sein zwölfjähriger Contendro-Sohn Kontestro, die die Kür von Doha für sich entschieden.

Gepunktet hatten sie vor allem in der Piaffe-Passage-Tour, in der es Noten bis 9,5 für die Passagen und bis 9,0 für die Piaffen und Übergänge gab. Die in der Kür vierfach zählenden Fußnoten lagen zwischen 8,0 und 9,0 für das Gleichmaß in den Grundgangarten und zwischen 8,2 und 9,0 für die Harmonie zwischen Pferd und Reiter. In der Bewertung der Kür als solcher zogen die Richter Noten von 8,2 bis 9,0 für die Choreografie der Kür, viermal 9,4 und einmal 9,5 für den Schwierigkeitsgrad sowie Bewertungen von 8,3 bis 9,5 für die Musik und deren Interpretation.

Der in Dülem bei Münster ansässige Schwede Patrik Kittel und seine Zukunftshoffnung Touchdown kamen auf 83,890 Prozent. Kittel sagt von dem zehnjährigen schwedischen Quaterback-Sohn, den er im Stall Koschel entdeckte und der gestern den Grand Prix gewonnen hatte, er habe das Potenzial, bei Championaten „gefährlich zu werden“. Die Richter scheinen es ähnlich zu sehen. Richterin Irina Maknami bei B gab ihnen 86,40 Prozent und hatte sie auf Rang eins. Von Henning Lehrmann bei H gab es für die Traversalen eine 10. Ansonsten war es ausgerechnet die Piaffe-Passage-Tour, eigentlich eine Stärke des Wallachs, in denen sie heute nicht so punkteten wie sonst.

Rang drei holten Hans Peter Minderhoud und sein zuverlässiger KWPN-Hengst Dream Boy v. Vivaldi mit 81,930 Prozent in die Niederlande, gefolgt von Spaniens José Antonio Garcia Mena mit Divina Royal (80,555), Morgan Barbancon (FRA) auf Sir Donnerhall II (78,595) und der einzigen deutschen Reiterin in der Kür, Carina Scholz auf Tarantino (77,960). Eine verpatzte Wechseltour verhinderte, dass es mehr wurden.

Grand Prix Special

Schon um 8 Uhr heute in der früh mussten die sieben Reiter für den Grand Prix Special aufs Viereck. Hier siegte der Niederländer Tommie Visser auf dem KWPN-Hengst Genesis Begijnhoeve (v. Jazz-Silvano) mit 71,787 Prozent. 70,405 Prozent wurden es für die Belgierin Charlotte Defalque auf dem Vivaldi-Sohn Botticelli, Platz zwei. Dahinter reihte sich Deutschlands zweite Reiterin in Doha ein, Jill Hollweg-de Ridder mit ihrer bewährten Wolkenstürmer-Tochter Whitney (70,255).

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