Donaueschingen: Schrei vor Glück – Zalando qualifiziert fürs Burg-Pokal Finale 2019

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Symbolbild (© Toffi)

Nach Rang drei in der Einlaufprüfung liefen Nicole Casper und der Oldenburger Hengst Zalando in der eigentlichen Qualifikation für den Nürnberger Burg-Pokal 2019 zu großer Form auf und sicherten sich das Ticket fürs Finale in Frankfurt.

Trotz verpatzter Viererwechsel kamen der neunjährige Zack-Sohn Zalando und Nicole Casper auf 73,341 Prozent. Drei von fünf Richtern hatten das Paar auf Rang eins. Damit sicherte sich der gekörte Hengst vom Gestüt Birkhof einen der begehrten Startplätze beim Nürnberger Burg-Pokal Finale im Dezember in Frankfurt.

Das Nachsehen hatten Frederic Wandres und der ebenfalls oldenburgisch gezogene Hot Hit v. Hotline-Diamond Hit. Die beiden waren mit 72,122 Prozent bewertet worden, wobei der Schimmel vor allem in der Trabtour gepunktet hatte. Zuvor hatten sie die Einlaufprüfung für sich entscheiden können.

Der dritte Platz ging Pferdewirtschaftsmeisterin Andrea Timpe im Sattel ihres Hannoveraners Don Carismo v. Don Crusador. Sie waren mit 71,976 Prozent bewertet worden.

In der Prüfung gab es übrigens ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: dem Hannoveraner First Ampere v. Ampere-Weltruhm. Er war zunächst mit Tessa Frank, dann unter Lukas Fischer dreimal bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde für Deutschland am Start gewesen und hatte fünfjährig Bundeschampionats-Bronze gewonnen. Inzwischen wird er von Cosima von Fircks geritten, die heute mit 69,854 Prozent aus dem Viereck gekommen war. Das war der sechste Platz.

Lindner dominiert U25-Tour

Sowohl der Grand Prix als auch die Kür der U25-Tour beim CHI Donaueschingen gingen an Ann-Kathrin Lindner auf dem einst von Isabell Werth bzw. Matthias Bouten in den Sport gebrachten Rheinländer Flatley v. Fürst Piccolo. Im Grand Prix waren sie mit genau 72 Prozent aus dem Viereck gekommen, in der Kür waren es 73,275 Prozent gewesen.

Platz zwei sicherten sich beide Male Lena Gundlage und ihr 17-jähriger westfälischer Routinier Campino v. Casparino. Im Grand Prix gaben die Richter 67,923 Prozent, in der Kür 68,950.

Dritte im Grand Prix war Sophia Funke auf Diamond Rex gewesen (66,718). In der Kür zog die Schweizerin Tamara-Lucia Roos auf Amaretto an ihr vorbei (68,2).

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