Dortmund: Meggle-Grand Prix klare Entscheidung für Helen Langehanenberg

Die Punkte von Helen Langehanenberg und Damon Hill beim Grand Prix im Meggle Preis von Dortmund waren nicht ganz so üppig wie beim Weltcup-Turnier in Neumünster, aber trotzdem beachtlich und weit jenseits der Bewertungen der Konkurrenz. Am dichtesten dran waren die Niederlande.

83,70 Prozent standen auf der Anzeigetafel für die Nummer zwei der Weltrangliste und den 14-jährigen Donnerhall-Rubinstein-Sohn. Wieder einmal gab es mehrfach die Höchstnote im Protokoll, unter anderem zweimal für Sitz und Einwirkung. Punkte verloren haben die beiden auf der letzten Mittellinie. Aber an ihrem Sieg war trotzdem nicht zu rütteln, da waren sich alle Richter einig.

Letzteres gilt auch für die Platzierung der Championatsnewcomerin aus den Niederlanden, Danielle Heijkoop auf Kingsley Siro. Die beiden reihten sich mit 77,280 Prozent hinter den Siegern als Zweite ein. Die Piaffe-Passage-Tour brachte den beiden die meisten Punkte ein, wie der Notenbogen zeigt.

Helen Langehenbergs Gold-Teamkolleginnen der EM in Herning, Isabell Werth auf Don Johnson FRH und Fabienne Lütkemeier mit D’Agostino FRH konnten sich über die Plätze drei (75,440) und vier (74,0) freuen. Nadine Capellmann wurde Fünfte mit Girasol (72,980). Dorothee Schneider und die nach einer Verletzung wieder genesene Forward Looking wurden Siebte (70,960) zusammen mit der Holländerin Katja Gevers auf Thriller.

Weitere Ergebnisse des Grand Prix

Der Kurz-Grand Prix für acht- bis zehnjährige Nachwuchsdressurpferde sah dann Pferdewirtschaftsmeisterin Dorothee Schneider an der Spitze, diesmal im Sattel des neunjährigen westfälischen Sandro Hit-Ehrenwort-Sohnes St. Emilion. Der Rapphengst kam auf 72,465 Prozent und bekam mehrfach die 8, unter anderem für seine Passage. Dem gegenüber standen misslungene Einerwechsel, die Punkte kosteten.

Platz zwei ging an die beiden Sieger der Einlaufprüfung, Reitmeister Hubertus Schmidt auf dem zehnjährigen KWPN-Hengst Florenciano v. Florencio-Havidoff mit 71,465 Prozent. Uta Gräf ritt den Westfalen Lawrence v. Laomedon-Fidermark auf Rang drei (70,395).

Die Siegerin des Nürnberger Burgpokal-Finales 2013, die Oldenburger Don Schufro-Sandro Hit-Tochter Weihegold OLD, beendete ihr Grand Prix-Debüt unter ihrer Ausbilderin und Schülerin Isabell Werths, Beatrice Buchwald (für die das heute ebenfalls eine Premiere war), als Vierte mit 69,186 Prozent. Was Beatrice über Weihegold OLD erzählt, welch rasanten Verlauf ihre Karriere plötzlich genommen hat und überhaupt einen Einblick in den Trainingsalltag der beiden gibt es übrigens in St.GEORG 3/2014!

Weitere Ergebnisse des Nachwuchspferde-Grand Prix finden Sie hier.

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