Dressur Perl-Borg: Happy Birthday, Maddo

Isabell Werth gewann auf Don Johnson mit 77,320 Prozent die Grand Prix-Kür in Perl-Borg. Spektakulärer Schlussakkord: Zu „Happy Birthday, Maddo“ passagierte das Paar aus der Arena. Geburtstagskind Madeleine Winter-Schulze, Werths Mäzenin, standen die Tränen in den Augen, ein Aufschrei der Rührung ging durchs VIP-Zelt.

 

Mit Weile würde man im Rennsport sagen, mit fast sechs Prozent Vorsprung, setzte sich Werth mit ihrer schwierigen Kür (Richterin Katrina Wüst: „Die schwerste, die ich kenne“) auf dem zwölfjährigen Don Frederico-Sohn Don Johnson vor die Chefausbilderin auf dem Peterhof, Olympiamannschaftszweite Dorothee Schneider auf dem 15-jährigen KWPN-Hengst Silvano (71,480). Dicht dahinter wurde Fabienne Lütkemeier auf dem 15-jährigen Qui Vincit Dynamis v. Quattro B (Old.) mit 71,400 Punkten Dritte. Die abendliche Kür litt unter dem strömenden Regen, der ab Freitag mittag das Turnier mit kurzen Unterbrechungen heimsuchte. Bereits den der Kür vorgeschalteten Grand Prix am Samstag hatte Werth mit 80,225 Punkten vor Schneider (77,025) und Lütkemeier (75,500) für sich entscheiden können.

Die großen Namen beherrschten das kleine feine Dressurturnier im saarländischen Perl-Borg auch in anderen Prüfungen.  So ging die Intermediaire I wie bereits der Prix St. Georges am Donnerstag an Schneider auf dem neunjährigen Fuchswallach Derano v. De Niro-Warkant (Hann.) Den anderen Prix St. Georges gewann Matthias Rath auf dem achtjährigen Rapphengst Bretton Woods (v. Johnson, KWPN), der auch die Intermediaire I-Kür für sich entscheiden konntem. Mit dem siebenjährigen Wallach Danönchen v. Danone-Rohdiamant sicherte er sich die Qualifikation zum Nürnberger Burgpokal. Der Totilas-Reiter gewann damit jede Prüfung, in der er gestartet ist (Der Grand Prix Special wurde erst Sonntagnachmittag entschieden).

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