Dressur-Team für die U25-Europameisterschaft steht

Charlott-Maria Schürmann und Burlington beim Wiesbadener Pfingstturnier 2014 – sie zählen zu den größten Talenten im deutschen Dressursport.

Charlott-Maria Schürmann verstärkt das Championatsteam um Juliette Piotrowski, Bianca Nowag und Lisa-Maria Klössinger (© Archivbild Julia Rau)

Die letzte Sichtungsstation für die U25-Europameisterschaften Anfang September ist vorüber, Bundestrainer Sebastian Heinze hat sein erstes EM-Team nominiert.

Verden International war die letzte Sichtungsstation für die Europameisterschaften der U25-Dressurreiter. Sebastian Heinze, der seit Ende 2016 das Amt des U25-Bundestrainers inne hat, musste sein erstes Championatsteam nominieren. Ins Team haben es Juliette Piotrowski, Bianca Nowag, Lisa-Maria Klössinger und Charlott-Maria Schürmann geschafft. Reservisten sind Ninja Rathjens und Emilio sowie Franziska Stieglmaier und Lukas. Die ersten drei waren schon beim CHIO Aachen Teil des U25-Nationenpreisteams. „Die Niederlande waren in Aachen sehr stark. Sie haben zwei sehr gute Pferde und um ihnen nicht das Feld zu überlassen, haben wir uns entschieden, Charlott noch mitzunehmen. Es ist ihr letztes U25-Jahr und sie hat schon reichlich Championatserfahrungen, die haben alle anderen aus dem Team auch, aber ich denke, dass Charlott das Team gut verstärken wird. Sie kann ihre Leistung auf den Punkt abrufen. Aber das kann Lisa-Maria auch. Nur ist ihr Daktari nicht so leicht zu händeln, da muss schon alles stimmen. Aber wie man in dieser Saison sieht, sind die beiden auf einem richtig guten Weg. Sie haben schon viele Höhepunkte in ihren Prüfungen. Aber auch Bianca und Juliette reiten sehr sichere Prüfungen. Ich denke, wir haben ein super Team und je nach Tagesform ist auch in der Einzelwertung was Größeres möglich“, erklärte U25-Bundestrainer Sebastian Heinze gegenüber St.GEORG online.

Piaff-Förderpreis

Die dritte der vier Qualifikationsstationen für das Finale im Piaff-Förderpreis liegen hinter den jungen Dressurreitern. Gewonnen hat an diesem Wochenende – mal wieder – Lisa-Maria Klössinger mit Daktari, 73,186 Prozent. Schon in Balve lag die 24-Jährige mit ihrem Donautanz-Sohn vorne. Bei der ersten Station in München wurde sie immerhin Zweite. Für das Finale in Stuttgart, das vom 15. bis 19. November ausgetragen wird, ist sie schon fest gesetzt. In der Favoritenrolle für den Gesamtsieg sieht sie sich selber aber nicht. „Natürlich liefen München und Balve sehr gut, in Aachen hat uns die Atmosphäre dann mehr zu schaffen gemacht, als ich dachte. Umso glücklicher bin ich mit dem heutigen Sieg, einfach weil ich komplett ohne Erwartungen nach Verden gefahren bin. Ich freue mich, wenn wir uns beim Finale in Stuttgart gut platzieren können, aber ich habe gelernt:

Wenn man etwas fest plant, dann kommt es anders als man denkt und deswegen mache ich mir keine Pläne mehr.

Zweite wurde heute Charlott-Maria Schürmann auf ihrem Routinier Burlington. Sie gewann am Freitag noch die Einlaufprüfung, heute reichte es mit 72,116 Prozent nicht mehr für den Sieg. Dritte wurde EM-Kollegin Bianca Nowag mit ihrer Westfalenstute Fair Play, 71,390 Prozent. Neben Lisa-Maria Klössinger ist Bianca Nowag Mitfavoritin für den Gesamtsieg, um den in Stuttgart geritten wird. Im Gegensatz zu Lisa-Maria Klössingers Einschätzung sieht Bundestrainer Sebastian Heinze sowohl sie als auch Bianca Nowag als diejenigen, die den Piaff-Förderpreis dominieren. „Wenn alles gut läuft, sind beide Favoritinnen für den Gesamtsieg.“

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