Ein neues Olympia-Dressurpferd für Österreich?

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Stefan Lehfellner, der Partner von Victoria Max-Theurer, hat auf Hof Kasselmann ein potenzielles Championatspferd für sich entdeckt.

Beziehungsweise entdeckt wurde die elfjährige Württemberger Stute Deliza v. De Chirico-Chambertin-Alcatraz von Isabell Werth, wie Eurodressage zuerst berichtete. Max-Theurer trainiert ja bekanntlich bei Werth. Sie schreibt auf Facebook: „Wir sind begeistert über die tolle Einstellung unserer Elli in der täglichen Arbeit. Sie ist immer mit vollem Einsatz dabei.“

Das habe sie auch bei ihrem ersten Turnierauftritt mit ihrem neuen Reiter demonstriert. Bei einem nationalen Turnier in Ebreichsdorf stellte Stefan Lehfellner die Stute erstmals in einer Intermédiaire II vor. Die beiden gewannen die Prüfung mit dem einzigen Ergebnis von zwölf Paaren über 70 Prozent – 71,579 Prozent, um genau zu sein.

Victoria Max-Theurer: „Stefan und Elli kennen sich ja noch nicht so besonders lange und da Elli noch nicht so viel Prüfungserfahrung auf diesem Niveau hat, freuen wir uns umso mehr, wie gut es bereits beim ersten Auftritt geklappt hat.“

Die besondere Stärke der Stute liege in der Piaffe-Passage-Tour, deren „klassischer Ablauf, gepaart mit viel Dynamik viel Freude für die Zukunft“ verspreche. Derzeit bereiteten sich die beiden auf ihr Grand Prix-Debüt vor.

Deliza hatte ihre Turnierkarriere unter Anna-Lena Borst begonnen. Nikolaus Borst ist der Züchter der De Chirico-Tochter. Die Stute war Anna-Lena Borst mehrfach siegreich und platziert und Reit- und Dressurpferdeprüfungen. Dann ging sie unter Katrin Burger und die ersten S-Erfolge feierte sie mit Mirja Block. Zuletzt wurde sie von Bianca Kasselmann geritten, unter der sie ihre ersten Intermédiaire II-Platzierungen im Januar 2020 in Ankum holte, einmal Rang vier und einmal Rang sechs.