Fabienne Müller-Lütkemeier und Valesco siegen in Herzlake

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D'alessandro und Hubertus Schmidt in Herzlake (© LL-Foto/ Lewandowski)

In Herzlake kamen die Sieger heute aus Paderborn. Im Grand Prix setzte sich Fabienne Müller-Lütkemeier vor Hubertus Schmidt. Der wiederum war im Prix St. Georges Special nicht zu schlagen.

Valesco ist schon qualifiziert für das Finale im Louisdor-Preis 2021, und er wird dort als internationaler Grand Prix-Sieger in der Frankfurter Festhalle auflaufen. Fabienne Müller-Lütkemeier hat heute mit 74,76 Prozent den CDI3*-Grand Prix in Herzlake gewonnen.

Das Paar setzte sich knapp vor Hubertus Schmidt, der den letztjährigen Louisdor-Finalisten Denoix v. Destano gesattelt hatte. Der Fuchshengst aus amerikanischem Besitz kam auf 74,41 Prozent. Dritte wurde Kira Wulferding mit der ehemaligen Bundeschampionesse Soiree d’Amour v. San Amour. Ihre  70,39 Prozent wurden durch Fehler in den fliegenden Galoppwechseln zu zwei Sprüngen gedrückt.

Herzlake, Treffpunkt der Nachwuchselite

Die Siegerin sagt von ihrem zehn Jahre alten Vitalis-Sohn, er habe, „echt Feuer unterm Hintern“. Das ist im Prinzip, das was man will, heute aber kostete dieser Umstand auch Punkte: „Er ist sehr motiviert, unglaublich eifrig, will immer alles richtig machen und manchmal ist er auch ein bisschen übermotiviert, so wie heute mal im starken Trab, da werde ich schon mal zum ,Beifahrer‘“.

Während Valesco seinen zweiten langen, sprich „richtigen“ Grand Prix absolvierte, ging ein weiterer Louisdor-Kandidat für Dezember 2021 heute in der Intermediare II: Total Hope OLD gewann mit Isabell Freese diese Prüfung.

In der Kleinen Tour war kein Vorbeikommen an dem siebenjährigen Hannoveraner Hengst D’alessandro und Reitmeister Hubertus Schmidt. Das Paar aus Borchen gewann den Prix St. Georg Spezial ( 73,21) vor Brigitte Wittig mit der Oldenburger Stute Flaconi W (72,52).

Die Ergebnisse finden Sie hier.