Frankfurt: Anabel Balkenhol gewinnt Einlaufprüfung Louisdor Preis

Frankfurt – Festhallen Reitturnier 2016

Louisdor Preis Einlaufprüfung: Anabel Balkenhol und Heuberger vorne. (© Stefan Lafrentz)

Anabel Balkenhol ließ heute morgen nichts anbrennen und gewann nach ihrem Grand Prix-Sieg auf Dablino auch die Einlaufprüfung im Louisdor Preis Finale auf Heuberger. Auf Platz zwei und drei folgen Dorothee Schneider und Kathleen Keller.

Es könnte ihr Turnier werden: Anabel Balkenhol zeigt am Freitag morgen, dass sie und ihre Pferde in Topform sind. Erst gewinnt sie auf Erfolgspferd Dablino den Grand Prix, anschließend schnappt sie sich auch den Sieg in der Einlaufprüfung des Louisdor Preis Finales. Im Interview nach der Prüfung strahlte die Siegerin „Das hat heute morgen richtig Spaß gemacht. Mit beiden Pferden. Heuberger hat mich besonders überrascht, denn nach Stuttgart und München war er etwas kränklich, aber die Pause hat ihm gut getan. Er steht in vollem Saft.“ Dies bestätigten ihr auch die Richter. Alle fünf Richter sahen das Paar auf Platz eins mit insgesamt 76,558 Prozent. In der ersten Piaffe brauchte der Hengst noch die Unterstützung seiner Reiterin, wurde aber im Laufe der Prüfung immer besser und sicherer. Besonders die Schlusspiaffe war auf den Punkt.

Dorothee Schneider und Samy Davis Jr.

Auch Dorothee Schneider muss sich mit ihrem zehnjährigen Samy Davis Jr. keine Sorgen um ihre reiterliche Zukunft machen. Dem San Remo-Sohn ist der Spaß im Viereck förmlich anzusehen, die Trabtour kann man als nahezu perfekt stehen lassen, die erste Piaffe-Passage-Tour ebenfalls. Im Schritt hatte es der Schwarze allerdings etwas eilig. Dafür gelangen die Zweier- und Einerwechsel spielend leicht. In der letzten Piaffe-Passage-Tour ließ das Paar Punkte liegen, hier fehlte am Ende noch die letzte Kraft. 75,419 Prozent bedeuteten am Ende knapp Platz zwei.

Kathleen Keller und San Royal

Jüngst wurde das Deutsche Bank Reitsport-Akademie Mitglied Kathleen Keller mit dem neunjährigen San Remo-Sohn San Royal in den perspektivischen B-Kader berufen und bewies heute morgen, dass sie ein Pferd mit Zukunft hat. Die erste Passage sehr schön, die Piaffe hingegen fällt dem Oldenburger noch schwer. Die Schritt-Tour war gut. Die fliegenden Wechsel fehlerfrei. Auch die Schlusspassage war wieder sehr schön. Platz drei mit 73,558 Prozent waren gerechtfertigt.

Dicht auf den Fersen

Die restlichen Reiter sind in lauer Stellung: Heiner Schiergen und der neunjährige Dimaggio-Sohn Discovery belegten knapp hinter Kathleen Keller mit 73,465 Prozent den vierten Platz. Rang fünf und sechs gehen an Isabel Freese (NOR) und Sam’s Ass sowie Susann Pape (GBR) und Harmony’s Don Noblesse.

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