Fritzens: Comeback von Isabell Werths Bella Rose

Isabell werth und Bella rose

Isabell Werth mit Bella Rose im Sommer 2017. Damals befand sie sich im Aufbautraining. (© www.toffi-images.de)

Seit den German Masters im November 2014 war Isabell Werths Mannschaftsweltmeisterin Bella Rose auf keinem Turnier mehr gewesen. Aber jetzt.

Im österreichischen Fritzens steht die nun 14-jährige Westfalen-Stute v. Belissimo M-Cacir AA auf der Starterliste für den morgigen Grand Prix, Qualifikation für den Special. Um 13.47 Uhr ist ihre Startzeit angesetzt.

Zu St.GEORG sagte Werth: „Nur fünf Menschen kannten meinen Plan, weil ich keine Großankündigung wollte, sondern möglichst ruhig wieder an den Start gehen.“

Rückblick – Isabell Werth und Bella Rose

Mit Tränen der Rührung in den Augen hatte Isabell Werth 2013 im Interview nach der Louisdor Preis-Qualifikation von Hagen gesagt, ein Pferd wie diese Fuchsstute habe sie noch nie gehabt. Und Vergleichsmöglichkeiten gibt es ja viele bei der langen Karriere der erfolgreichsten Dressurreiterin aller Zeiten.

Nach Hagen begeisterte Bella Rose wo immer sie auftauchte. Man dachte damals, es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Stute auch den ja schon damals mit olympischem Gold dekorierten Valegro hinter sich lassen würde.

Doch es kam anders. Bei den Weltreiterspielen in der Normandie hatte Bella Rose noch maßgeblich zum Titel des deutschen Teams beigetragen. Aber danach wurde sie zurückgezogen.

Sie ging dann im selben Jahr noch einmal in Stuttgart, gewann Grand Prix und Special. Seitdem war sie nirgendwo mehr am Start gewesen. Mehrfach hatte es geheißen, sie stünde kurz vor dem Comeback. Aber daraus wurde nie etwas. Eigentlich hatte man die Hoffnung schon fast aufgegeben.

Comeback

Aber als wir im vergangenen Jahr für eine Reportage bei Isabell Werth zuhause waren, war die Stute tatsächlich wieder in Arbeit und tat das, was sie am liebsten tut und am besten kann: Piaffieren und Passagieren. Aber alles sehr dosiert.

Eine Engelsgeduld hatte Werth bewiesen, um die Stute wieder fit zu bekommen. Der Blick auf die Starterliste in Fritzens verrät: Es sieht ganz so aus, als sollte die Mühe belohnt werden.

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