Gestüt Bonhomme: Frankfurt-Fahrkarten für Wulferding, Werndl und Bröring-Sprehe und mehr

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Kira Wulferding auf Bohemian Rhapsodie (© Schreiner)

Auf Gestüt Bonhomme wurden unter anderem Tickets für die Finals 2018 des Nürnberger Burg-Pokals und des Louisdor Preises in Frankfurt vergeben. Aber das war längst nicht alles.

Eine knappe Kiste war die Entscheidung im Nürnberger Burg-Pokal gewesen. Bei den Paaren auf den ersten vier Plätzen war immer wenigstens ein Richter der Ansicht, das müsse der Sieg sein.

Tatsächlich hatte am Ende Kira Wulferding auf der Rheinländer Stute Bohemian Rhapsodie v. Belissimo M die Nase vorn. Die Fuchsstute aus der Zucht und im Besitz von Ulla Katzorke-Hellweg hatte schon mehrfach Anlauf genommen zum Finale nach Frankfurt, war aber jedesmal knapp daran vorbeigeschrammt. Diesmal hatte es also geklappt. Mit 75,927 Prozent setzte sie sich gegen den Rest des Feldes durch.

Am dichtesten dran gewesen an ihrer Leistung waren Susan Pape und der KWPN-Hengst Eclectisch v. Zenon mit 75,512 Prozent, gefolgt von Ann-Christin Wienkamp auf Daley Thompson v. Damon Hill (75,0) und dem Zweiten der Einlaufprüfung, Benjamin Werndl auf Sagami v. San Amour (74,902).

Louisdor Preis-Quali an Werndl und Bröring-Sprehe

Auch wenn es mit dem Nürnberger Burg-Pokal (noch?) nicht geklappt hat, kann Benjamin Werndl sich schon mal auf das Frankfurter Festhallenturnier im Dezember freuen. Dort ist ihm auf jeden Fall ein Startplatz mit dem Oldenburger Farewell III-Sohn Famoso sicher. Den verdienten die beiden sich heute mit satten 77,442 Prozent im Kurz-Grand Prix, wobei der Richter bei M, Ralph Schmidt, ihnen sogar über 80 Prozent gab.

Übrigens: Das Erfolgsteam aus Aubenhausen um die Geschwister Werndl stellen wir Ihnen in St.GEORG Juli 2018 vor. Um sie dreht sich unsere große Reportage. Das Heft ist ab 27. Juni im Handel erhältlich. 

Im Louisdor Preis qualifizieren sich immer die beiden Erstplatzierten einer Etappe für Frankfurt. So wird es dort aller Wahrscheinlichkeit nach auch ein Wiedersehen mit Kristina Bröring-Sprehe und ihrer neunjährigen Zukunftshoffnung Destiny geben, die mit 75,791 Prozent hinter Werndl und Famoso landeten. Für Bröring-Sprehe mag die Aussicht auf das Festhallenturnier ein Trost dafür sein, dass Destinys Vater Desperados, ihr Championatspferd, für die Weltreiterspiele ausfällt.

Rang drei ging an Lokalmatadorin Lena Waldmann auf dem Bonhomme’schen Deckhengst Fiderdance v. Fidertanz, dem die Richter 71,558 Prozent gegeben hatten.

Übrigens waren alle drei erstplatzierten Pferde Oldenburger.

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Ritt um das Goldene Pferd

Die Grand Prix-Tour auf Gestüt Bonhomme ist der Ritt um das Goldene Pferd. Hier dominierte Janina Siemers auf dem San Remo-Sohn Scaramouche das Geschehen zusammen mit Marcus Hermes auf Cabanas FH.

Der Grand Prix endete mit 72,460 Prozent zugunsten von Janina Siemers und dem zwölfjährigen Scaramouche, der übrigens der Familie Rathjens gehört. Tochter Ninja, Mitglied der Deutsche Bank Reitsport-Akademie, trainiert mit Janina Siemers.

Marcus Hermes und Cabanas FH wurden Zweite mit 71,680 Prozent vor der Russin Tatyana Kosterina im Sattel der Don Frederico-Tochter Diavolessa (70,520).

In der Kür waren Siemers und Scaramouche nicht am Start. Somit war der Weg frei für den einstigen Berufsreiterchampion Marcus Hermes und Cabanas FH, die mit stolzen 78,175 Prozent aus dem Viereck kamen. Das Nachsehen hatten in diesem Fall Isabel Freese und der erfolgreiche Deckhengst Bordeaux mit 76,025 Prozent, gefolgt von Juliane Brunkhorst auf Fürstano (75,70).

Im Grand Prix Special setzten sich dann wieder Siemers und Scaramouche durch mit genau 76 Prozent. Hermes und sein Carabas-Sohn kamen auf 72,098 Prozent. Dritte war hier erneut die Russin Tayana Kosterina mit Diavolessa (70,765).

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