Hagen: Allan Gron gewinnt ersten Prix St. Georges, Haßmann das Eröffnungsspringen

(© Horses & Dreams meets Denmark)

Horses & Dreams meets Denmark startet passenderweise mit einem dänischen Sieg durch Allan Gron in der ersten Dressurprüfung des Turniers, dem internationalen Prix St. Georges. Im Parcours siegte der alte und neue Berufsreiterchampion.

Gron ritt den achtjährigen dänischen Hengst Zick Flower v. Blue Hors Zack-Blue Hors Romanov, mit dem er 2013 und 2014 an den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde teilgenommen hat. Nun ist der Rappe in der schweren Klasse angekommen und siegte heute in Hagen im Prix St. Georges mit 72,605 Prozent. Bemerkenswert war, dass die Platzziffern für den Ritt von eins (Richter bei E, Gustav Svalling/SWE) bis sieben (Richter bei M, Yuri Romanov/RUS) reichten.

Das war allerdings nicht nur bei diesem Paar der Fall, sondern bei fast allen. Auch bei der Zweitplatzierten, Jil-Marielle Becks auf dem Damon Hill-Sohn Damon’s Satelite, der als Vierjähriger unter Helen Langehanenberg Bundeschampion geworden war. Im vergangenen Jahr hatte Becks mit dem Vater ihres achtjährigen Wallachs diese Prüfung gewonnen. Nun ist sie mit dem Sohn hoch erfolgreich, konnte sich unter anderem die Sichtung für den Preis der Besten in Vechta sichern. In Hagen brachten die beiden es auf 72,421 Prozent. Zwei Richter hatten sie an ersten Stelle, Christoph Umbach bei C und Yuri Romanov. Ghislain Fouarge bei H platzierte sie auf Rang neun.

Das Paar auf Rang drei, Helen Langehanenberg und die Holsteiner Stute Annabelle v. Aljano, hätten für Alban Tissot bei B an vorderste Position gehört. Yuri Romanov hatte sie hingegen nur auf Platz zehn. In Prozenten hieß das: 72,316.

Von zwei (Svalling und Tissot) bis elf (Christoph Umbach) reichten die Rangierungen für Jessica von Bredow-Werndl und den elfjährigen Dante’s Peak v. Dimaggio-Wolkentanz, die unter dem Strich bei 72,132 Prozent lagen.

SPRINGEN

Im Parcours war kein Vorbeikommen an dem alten und neuen Berufsreiterchampion Felix Haßmann. Der präsentierte seinen elfjährigen in Brasilien gezogenen Baloubet du Rouet-Enkel Brazonado v. Baluarte im Eröffnungsspringen, der ihn nicht enttäuschte und in 60,27 Sekunden die schnellste fehlerfreie Runde über den 1,40 Meter-Parcours drehte. Zweite wurde Tim Rieskamp-Goedeking auf Quapitola de Beaufour v. Diamant de Semilly vor Armin Schäfer Jun. und Andolux Verte.

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