Ingolstadt: Erster Turnierstart von Quantum Vis und Lisa Müller

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Dorothee Schneider und Quantum Vis MW. (© Frieler)

Auf dem Gut Winkelacker in Ingolstadt fand dieses Wochenende ein Dressurturnier, ausgeschrieben bis Grand Prix statt. Mit dabei: ein alter Bekannter mit seiner neuen Reiterin.

Der Grand Prix heute Nachmittag war das Highlight des Wochenendes auf Gut Winkelacker. Dominierender Reiter war Uwe Schwanz, der gleich drei Pferde am Start hatte und im Sattel des zehnjährigen Dänen Rockson v. Rockefeller den Sieg davontrug. 72,933 Prozent erhielt das Paar.

Zusätzlich belegte Schwanz auf dem nun 13-jährigen einstigen Louisdor Preis-Finalist Hermes den vierten Platz (71,467). Nummer drei in seinem Beritt war der Hannoveraner Fidertanz-Sohn Fabious, mit dem es 67,267 Prozent gab.

Die Plätze zwei und drei hinter dem Sieger Rockson sicherten sich Ferdinant Csaki auf seinem eigenen Stedinger-Sohn Stevie Wonder M (72,733) und Franz Trischberger mit James Bond, einem bayerischen Johnson-Sohn, der es auf glatt 72 Prozent brachte.

Premiere

Erst seit wenigen Wochen hat Lisa Müller den Hannoveraner Quaterback-Sohn Quantum Vis im Stall. Sie hat ihn von Züchterin Maja Wieczorek gekauft, die ihn zuletzt von Marcus Hermes hatte reiten lassen.

Ausgebildet wurde der Wallach bekanntlich von Matthias Bouten, der mit ihm am Nürnberger Burg-Pokal Finale teilnahm, und dann bis Grand Prix von Dorothee Schneider. Auch mit ihr ging „Quanti“ in der Frankfurter Festhalle, diesmal im Louisdor-Preis.

Nun sitzt also die Isabell Werth-Schülerin Lisa Müller in seinem Sattel. Heute war Turnierpremiere, zum weiteren gegenseitigen Kennenlernen. Einiges klappte schon recht gut, anderes, was zuhause schon gut funktioniert, misslang. So gab es Missverständnisse in den fliegenden Galoppwechseln von Sprung zu Sprung und in der ersten Piaffe. Außerdem sprang der Quarterback-Sohn am Ende der doppelt zählenden Zickzack-Traversalen den letzten fliegenden Galoppwechsel zu spät. Es gab 65,30 Prozent für das Paar, Rang 13 unter den 17 Teilnehmern.