Isabell Werth und Jessica v. Bredow-Werndl starten das CHI Donaueschingen siegreich

02 Frie Jessica von Bredow-Werndl – Dalera BB

Zurück im Sattel: Jessica v. Bredow-Werndl (© Frieler)

Während die Eine kaum noch weiß, wie es ist, nicht zu siegen, feiert die Andere gerade sensationell ihr Comeback im Viereck. Die Rede ist von der frischgebackenen Europameisterin Isabell Werth und der ebenso frischgebackenen Mutter Jessica von Bredow-Werndl.

Erst vor gut vier Wochen kam Sohn Moritz auf die Welt und wie Jessica v. Bredow-Werndl selber auf ihrer Facebook-Seite schreibt, war die Idee, in Donaueschingen zu starten, eher spontan. Kurzfristig hatte die Bayerin beschlossen Dalera und Unee beim CHI Donaueschingen selber vorzustellen. Ihr Comeback gab sie bereits am Donnerstag in der Turnierserie „Stars von Morgen“, für die sie die zehnjährige Easy Game-Tochter Dalera sattelte. 72,5 Prozent standen am Ende auf der Ergebnistafel, alle drei Richter sahen sie auf Platz eins vor Uwe Schwanz, der mit Fifth Avenue und 71,491 Pozent Zweiter wurde. Hermann Burger und der neunjährige San Amour-Sohn Sergio ritten zu 70,307 Prozent und wurden damit Dritter vor Beatrice Buchwald, die auf der zehnjährigen Stute Rock for Westfalia mit 69,561 Prozent knapp unter 70 Prozent blieb.

Heute knackte die ehemalige Bereiterin von Isabell Werth aber die 70 Prozent, 71,632 Prozentpunkte reichten für den zweiten Platz mit dem Rock Forever I-Sohn. Wieder Siegerin in der Prüfung, die zur Serie „Stars von Morgen“ gehört, wurde Jessica v. Bredow-Werndl. 75,079 Prozent gab es für ihre Vorstellung mit Dalera im Mittel von den Richtern. Neunen gab es für die Piaffen der Stute, die im Besitz von Beatrice Bürchler-Keller steht.

Vielmehr als Babysitter, als als Besitzerin von Unee und Dalera fuhr Beatrice Bürchler-Keller mit nach Donaueschingen, denn während Jessi v. Bredow-Werndl im Sattel saß, hütete sie den kleinen Moritz.

Einlauf Burg-Pokal

Frieler

Isabell Werth gewöhnt ihren Pferde-Nachwuchs schon früh ans Siegen, hier in der Einlaufprüfung zur Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal (© Frieler)

Die letzte Freiluftqualifikation für den Nürnberger Burg-Pokal findet traditionell in Donaueschingen statt. Mit knapp sechs Prozentpunkten Vorsprung sicherte sich Isabell Werth auf dem neunjährigen Fidertanz-Sohn Flamboyant die Einlaufprüfung. Alle fünf Richter sahen die 48-Jährige klar auf Rang eins. Im Mittel gab es für ihre Leistung 78,317 Prozent. Dahinter ordnete sich Oliver Oelrich ein, der den achtjährigen Dimaggio-Sohn Desario unter dem Sattel hatte. Mit 72,976 Prozent war der Vorsprung zum drittplatzierten Matthias Bouten aber nur hauchdünn, denn dieser verließ das Viereck mit dem achtjährigen Burlington mit 72,805 Prozent.

Noch platziert wurden Matthias Rath, der auf Beaulieu zu 71,951 Prozent ritt. Sowie Nicole Casper auf Don Röschen (70,829), Mirja Block mit Sir Solitär (70,220) und Beata Stremler (POL) auf Sentido (70,146).

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