Jerez: Sönke Rothenberger und Cosmo lassen britische Elite hinter sich

Sönke Rothenberger und Cosmo in Hagen 2015.

(© Sönke Rothenberger und Cosmo in Hagen 2015.)

Einen wegweisenden Sieg im Olympiajahr konnte heute Sönke Rothenberger auf seinem talentierten Cosmo verbuchen. Beim CDI3* im spanischen Jerez schlugen sie im Grand Prix unter anderem das zweitbeste britische Paar.

Mit 76,220 Prozent setzten Sönke Rothenberger und sein neunjähriger KWPN-Wallach Cosmo v. Van Gogh sich mit klarem Vorsprung gegen Carl Hester und Nip Tuck durch. Hesters Don Ruto-Sohn kam auf 74,780 Prozent. Alle Richter hatten Rothenberger und Cosmo vorne, wenn auch mit deutlichen Unterschieden in den Prozentpunkten – von 73,90 Prozent durch Hans-Christian Matthiesen (DEN) bei C bis hin zu 77,90 Prozent von Francis Verbeek van Rooij bei B. Allein fürs Einreiten, Halten, Grüßen reichte die Notenspanne von 7,5 bis 10,0. Cosmos Bewertung wäre sogar noch höher ausgefallen, hätte er nicht teure Fehler in den doppelt bewerteten Einerwechseln gehabt.

Hester und Nip Tuck kamen allerdings auch nicht fehlerfrei durch die Prüfung. Es hakte in der ersten Piaffe und in den Fliegenden Wechseln zu zwei Sprüngen. Doch es reichte, um Hesters Musterschülerin Charlotte Dujardin mit ihrer zehnjährigen Nachwuchshoffnung Barolo v. Breitling W auf Abstand zu halten. Hier gab es 73,280 Prozent. Die beiden drehten eine technisch saubere Runde, wobei der Fuchs gleichmäßig in allen Bereichen seine Noten zwischen 6,5 und 8,5 sammelte.

Auf den vierten Platz schob sich der Portugiese Goncalo Carvalho im Sattel der Lusitano-Stute Batuta (71,680) vor Carl Hester auf dem zwar schon 15-jährigen, aber noch absolut unerfahrenen Wanadoo v. Wolkenstein II (70,70).

Die Ergebnisse in der Übersicht finden Sie hier.

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