Jessica v. Bredow-Werndl setzt in Paris auf Erfahrung

Oldenburg – AGRAVIS Cup 2017

Jessica v.Bredow-Werndl und Unee BB siegten mit Abstand im Grand Prix Special in Oldenburg. (© www.sportfotos-lafrentz.de)

In weniger als vier Wochen findet in Paris das Weltcup-Finale in Dressur und Springen statt. Jessica v. Bredow-Werndl hatte die Qual der Wahl: welches Pferd mitnehmen?

Den deutschen Dressurreiterinnen Jessica von Bredow-Werndl und Isabell Werth geht es gut, denn die beiden haben mehr als ein Spitzenpferd im Stall stehen und jede muss sich für das Weltcup-Finale, das vom 11. bis 16. April in Paris stattfindet, für ein Pferd entscheiden. Isabell Werth hatte bereits früh signalisiert, ist ihre Don Schufro-Tochter Weihegold fit, tritt sie die Reise in die französische Hauptstadt an. Jessica v. Bredow-Werndl hatte die Wahl des Pferdes bis gestern noch offen gehalten – Zaire oder Unee?

Routinier setzt sich durch

Letztlich hat sich die Jessi v. Bredow-Werndl laut Dressursport Deutschland für ihren 17-jährigen Routinier Unee BB entschieden. Immerhin ist der Gribaldi-Sohn ein alter Weltcup-Hase. 2014 noch Siebter in Lyon (FRA), glänzte er bei den Finals in Las Vegas (USA) und Göteborg (SWE) jeweils mit dem dritten Platz. 2017 hätte der KWPN-Hengst auch dabei sein sollen, aber auf dem Weg nach Omaha (USA) überkam ihn eine Kolik, v.Bredow-Werndl entschied sich dagegen, ihm die Reisestrapazen weiter zuzumuten. Die Gefahr ist dieses Mal nicht zu hoch, denn sehr wahrscheinlich wird der Rappe nach Paris fahren und nicht fliegen.

Für die etwas jüngere 14-jährige Zaire wird Paris sicher nicht die letzte Gelegenheit gewesen sein, um am Weltcup-Finale teilzunehmen. Die Son de Niro-Jazz-Tochter steigert sich immer noch weiter von Turnier zu Turnier und wenn ihre Leistung konstant bleibt, könnte die KWPN-Stute Jessica v. Bredow-Werndls erste Wahl für die Weltreiterspiele in Tryon (USA) sein.

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