Kimberly Pap überlegene Junge Reiter-Championesse der Aachen Dressage Youngstars 2019

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Kimberly Pap und Vloet Victory sind die ersten Sieger bei den Aachen Dressage Younstars 2019. (© facebook.com/aachenyoungstars)

Die Niederländerin Kimberly Pap dominierte die Junge Reiter-Tour bei den Aachen Dressage Youngstars quasi nach Belieben und auch sonst sind die Oranje-Reiter das Maß der Dinge in der Albert-Vahle-Halle.

Im Sattel ihres 17-jährigen Jazz-Sohnes Vloet Victory gewann Kimberly Pap alle drei Wertungsprüfungen der Jungen Reiter, die U21-Mannschaftsaufgabe, die Einzelwertung und heute auch noch die Kür. Hier kam sie auf starke 78,842 Prozent. In Summe bedeutete das 228,303 Punkte für die 19-Jährige, die dieses Jahr mit ihrem Wallach auch zum silbergeschmückten EM-Team in San Giovanni gehört hatte.

Die Deutschen hatten das Nachsehen. Am dichtesten dran an der Siegerin war mit 219,988 Punkten Linda Erbe auf ihrem neunjährigen DSP-Wallach Fierro v. Fürst Wettin. Die beiden waren Dritte in der ersten, Vierte in der zweiten und Zweite in der dritten Wertungsprüfung gewesen.

Knapp geschlagen geben mussten sich Lia Welschof und Routinier Don Windsor mit 219,413 Zählern auf Rang drei. Sie waren sowohl in der Mannschafts-, wie auch in der Einzelaufgabe Zweite gewesen, verloren aber Punkte in der Kür, wo sie „nur“ Sechste wurden (71,833).

Die Siegerin von 2017, Paulina Holzknecht mit Wells Fargo, wurde Vierte (215,833).

Junioren

Was Kimberly Pap bei den Jungen Reitern war, ist Micky Schelstraete bei den Junioren: bislang ungeschlagen. Auch sie startet für die Niederlande, war mit ihren 15 Jahren dieses Jahr bei der EM noch im Ponysattel unterwegs. Mit dem achtjährigen Apache-Sohn Grand-Charmeur kann sie aber auch bei den Junioren mehr als nur mithalten, wie sie dieses Wochenende demonstriert. Nach 72,576 Prozent in der ersten Wertung gab es 73,627 Prozent in der zweiten.

Aufholen konnte heute die ehemalige Deutsche Juniorenmeisterin Romy Allard auf ihrer Sir Diamond-Tochter Summer Rose. Nach Platz fünf in der Mannschaftsaufgabe belegten sie heute Rang zwei mit 72,010 Prozent. Für die Zwischenwertung der Junioren bedeutet das, dass sie sich auf Rang drei vorkämpfen konnten.

Vor ihnen liegt das Paar, das gestern Platz vier und heute Rang drei belegte: Lily Bendig auf dem Hannoveraner Balettmeister-Sohn Boscolo. 70,707 und 71,961 Prozent waren ihre Bewertungen.

Ponyreiter

Einzig bei den Ponyreitern konnten die Gastgeber heute den Nachbarn aus Holland den Rang ablaufen. Die beiden Deutschen Meister, Rose Oatley und Daddy Moon, sicherten sich mit Riesenvorsprung die FEI-Einzelaufgabe: 77,388 Prozent gaben die Richter der erst zwölfjährigen Tochter der in Schleswig-Holstein ansässigen australischen Championatsreiterin Kristy Oatley.

Nachdem das Siegerpaar von gestern, Evi van Rooij und King Stayerhof’s Jango, heute einen rabenschwarzen Tag erwischt hatten und Vorletzte wurden (64,460), hat nun Rose Oatley die Spitze der Gesamtwertung erobert. Evi ist derzeit Elfte.

Nach Rang drei am gestrigen und Platz zwei (73,784) am heutigen Tag haben sich die EM-Bronzemedaillengewinner der Einzelaufgabe und Kür, Shona Benner und Der Kleine Sunnyboy, auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung vorgearbeitet.

Über den dritten Platz konnte sich heute Paulina von Wulffen auf Moritz Treffingers ehemaligem Erfolgspony Top Queen H freuen. Die Dunkelfuchsstute, die auch schon mit ihrem vorherigen Reiter in Aachen erfolgreich gewesen war, kam heute auf 73,973 Prozent. In der Gesamtwertung sind sie Neunte.

Children

Bei den Children gibt es keine Kür, also auch nur zwei Wertungsprüfungen. Die erste wurde zur Beute der Niederländerin Veerle van Hof auf Don Diablo mit 73,167 Prozent.

Dahinter landeten vier deutsche Reiterinnen, allen voran Emma Blatt auf Akanthus (73,0), gefolgt von Kenya Schwierking und Cecil (72,0), Marlene Usbeck auf Adriano (71,278) und Lena Küther im Sattel von Quid pro Quo (69,778).

Alle Ergebnisse aus Aachen finden Sie hier.

 

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