Le Mans: Zum Abschluss ein russischer Kür-Triumph, ein Sieg für Antonia Roth und ein zweiter Platz für Shona Benner

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Shona Benner und Brisbane beim CDI Le Mans 2021. (© Lukasz Kowalski)

In der Kür waren die beiden Sieger in Grand Prix und Special, Nanna Skodborg Merrald und Blue Hors Zack, nicht mehr am Start. Das und mehr vom letzten Tag des CDI3* in Le Mans, Frankreich.

Mit 76,220 Prozent sicherten sich Aleksandra Maksakova und der KWPN-Wallach Bojengels die Grand Prix-Kür von Le Mans. Für die 23-jährige Russin, die übrigens auch im Springsattel international unterwegs ist, ist das ein Riesenerfolg und eine neue persönliche Bestleistung. Bojengels und sie sind schon lange ein Team. Bereits in Juniorentagen waren sie zusammen unterwegs. Letztes Jahr haben sie Russland bei den U25-Europameisterschaften in Ungarn vertreten, allerdings medaillenlos.

Heute gab es zwar keine Medaille, aber zumindest die Gewissheit, als Nummer 266 der Weltrangliste die auf Rang 54 eingeordnete Thamar Zweistra mit Double Dutch hinter sich gelassen zu haben. Die Niederländerin hatte 74,680 Prozent erhalten.

Der dritte Rang ging nach Frankreich, an Alexandre Ayache auf Zo What – übrigens ebenfalls ein KWPN, der Patrik Kittels Scandic zum Vater hat. Die beiden wurden von den Richtern mit 73,915 Prozent bedacht.

Top Ergebnisse für den deutschen Nachwuchs

In der Großen Tour von Le Mans waren keine deutschen Reiter am Start, wohl aber im Nachwuchsbereich. Hier konnte sich das EM-Bronzepaar Antonia Roth mit Daily Pleasure in der Kür der Ponyreiter wieder an die Spitze vorarbeiten. Sie gewannen die Prüfung mit 74,775 Prozent, dicht gefolgt von der Niederländerin Jill Kempes im Sattel von Next Black Magic (74,383) und der Österreicherin Fanny Jöbstl auf Dynasty (74,109), die gestern die Einzelaufgabe hatte gewinnen können, wo Antonia und ihr Fuchshengst Fünfte geworden waren.

Bei den Junioren musste sich Shona Benner heute erstmals geschlagen geben. Der Sieg in der Kür ging an Fannys älteren Bruder Paul Jöbstl im Sattel von Dunkelbunt. Sie kamen auf 70,725 Prozent, Shona Benner und Brisbane belegten Rang zwei mit 70,575 Prozent. An dritter Stelle reihte sich die Niederländerin Anniek van Dulst im Sattel von Henderson ein (70,250), gefolgt von Moritz Treffinger und Superstition (69,817).

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