Leudelange: Heimsieg in der Grand Prix-Kür, US-Dominanz im Special

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Sascha Schulz und Dragao bei CDI4* Leudelange 2019 (© Equitaris/Becker)

Da war die Freude groß bei den Gastgebern des CDI Leudelange, als Stallreiter Sascha Schulz gestern Abend die Grand Prix Kür gewann! Die Special-Tour war hingegen fest in der Hand der Gäste aus den USA.

Mit 74,680 Prozent sicherte sich Sascha Schulz im Sattel des für Oldenburger Stuten zugelassenen Lusitano-Hengstes Dragao die Grand Prix-Kür am Samstag Abend.

Geschlagen geben musste sich mit 74,135 Prozent der Bayer Uwe Schwanz mit dem Louisdor Preis-Finalisten 2017, Hermes v. Hotline, gefolgt von der Finnin Terhi Stegars auf der Oldenburger Farewell III-Tochter Thai Pee (72,865).

Sowohl Sascha Schulz als auch die in der Kür sechstplatzierte Fie Christine Skarsoe aus So Dark (70,450) werden die Luxemburger Farben bei den Europameisterschaften in Rotterdam vertreten.

Der dritte im Bunde wird Nicolas Wagner sein. Er hatte sich in Leudelange entschieden, statt der Kür den Special zu reiten.

Die Special-Tour

Hier traf er auf große Konkurrenz aus Übersee: Die beiden Silbermedaillengewinner der Weltreiterspiele in Tryon, Adrienne Lyle auf Salvino und Steffen Peters mit Suppenkasper, waren nach Leudelange gekommen.

Adrienne Lyle hat dieses Wochenende auch den Grand Prix für die Kür angeführt, das allerdings im Sattel ihres Zweitpferdes Harmony’s Duval v. Rousseau (73,022 Prozent). Die beiden hatten Sascha Schulz und Dragao auf den zweiten Platz verwiesen (69,522), gingen in der Kür aber nicht mehr an den Start.

Mit Salvino feierte die Weltcup-Siebte zwei weitere Siege, erst im Grand Prix (77,152), dann im Special (77,468). Zweiter wurde jeweils Steffen Peters im Sattel von Suppenkasper (75,087 bzw. 76,277 Prozent).

Der designierte EM-Kandidat Nicolas Wagner und sein zehnjähriger Hannoveraner Quaterback-Sohn Quater Back Junior platzierten sich im Grand Prix an dritter Stelle (72,0 Prozent), mussten sich nach zwei misslungenen Piaffen im Special aber mit dem elften Platz zufrieden geben.

Dritter im Special wurde der Portugiese Duarte Nogueira auf dem Lusitano-Wallach Beirao (68,915), gefolgt von Franziska Stieglmaier auf Dauphin als bester Deutscher (68,851).

Einen weiteren schönen Erfolg aus deutscher Sicht feierte gestern Hendrik Lochthowe in der Intermédiaire II auf Bricco Barone. Die beiden hatten schon die Ehrenrunde nach der Intermédiaire A angeführt. In der Inter II erhielt der zehnjährige Hannoveraner Bertoli W-Sohn 69,912 Prozent. Alle Richter hatten ihn auf Platz eins.

Zweiter wurde Uwe Schwanz mit dem dänischen Rockefeller-Sohn Rockson (67,882), gefolgt von Kristine Möller und Hamilton als bester Luxemburgerin (67,588).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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