Lier: Persönlicher Rekord für Anne Meulendijks und noch ein Sieg für Nicolas Wagner

Symbolbild (© www.toffi-images.de)

Doppelten Grund zur Freude hatte die Niederländerin Anne Meulendijks beim CDI Lier. Sie feierte nicht nur ihren ersten Vier-Sterne-Sieg in der Grand Prix-Kür, sondern das auch noch mit einem persönlichen Punkterekord.

Mit 76,445 Prozent setzte Anne Meulendijks sich auf ihrem besten Pferd Avanti gegen die Konkurrenz durch. Die beiden sind schon lange ein Team. Schon zu Junge Reiter-Zeiten konnten sie Titel bei Europameisterschaften gewinnen.

In der Altersklasse U25 trugen sie dann unter anderem maßgeblich zum Sieg der Niederländer beim ersten Nationenpreis für Nachwuchs-Grand Prix-Reiter beim CHIO Aachen bei. Danach wurden sie bei den Europameisterschaften Zweite mit der Mannschaft hinter den Deutschen. Seit vergangenem Jahr hatte Meulendijks sich dann auf den Seniorensport konzentriert.

Und das ganz offensichtlich mit Erfolg. Heute ließen sie ihren Landsmann Diederik van Silfhout im Sattel seines neuen Hoffnungsträgers Expression hinter sich. Hier gaben die Richter 75,550 Prozent. Für den zehnjährigen Hengst war dies erst das vierte Grand Prix-Turnier und sein bislang bestes Ergebnis. Der Vivaldi-Sohn steht schon lange bei van Silfhout in Ausbildung, wurde 2015 mit ihm Sechster bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde.

Der dritte Platz ging nach Österreich, an Ulrike Prunthaller auf Quebec mit 75,050 Prozent.

Dahinter reihte sich Heiner Schiergen auf Aaron ein, die heute 72,995 Prozent erhielten. Jill de Ridder und Whitney wurden Siebte mit 72,285 Prozent, unmittelbar gefolgt von Marcus Hermes im Sattel von Cabanas mit 72,070 Prozent.

Grand Prix Special

Nach dem Grand Prix konnten der ehemalige Balkenhol-Schüler Nicolas Wagner aus Luxemburg und sein Quaterback-Sohn Quater Back Junior sich heute auch den Special sichern. Sie brachten es auf 75,553 Prozent.

Dahinter leuchtete die Flagge der belgischen Gastgeber dank Fanny Verliefden, die auf Indoctro vd Steenblok mit 72,638 Prozent zweite wurde. Rang drei ging an ihren Landsmann Simon Missaen im Sattel von Charlie mit 70,936 Prozent.

Einzige Deutsche in diesem Starterfeld war Andrea Timpe im Sattel von Don Darwin. Mit 69,319 Prozent belegten die beiden Rang sieben.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.