Lionella vom Rosencarree beim Nürnberger Burg-Pokal Finale dabei

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Dorothee Schneider und Lionella vom Rosencarree in Nürnberg auf dem Weg zum Burg-Pokal-Ticket. (© Schreiner)

Geschafft! Dorothee Schneider und Lionella vom Rosencarree nutzten die letzte Gelegenheit in Nürnberg, um sich für das Burg-Pokal Finale Mitte Dezember in Frankfurt zu qualifizieren. Dahinter platzierte sich heute Annabel Frenzen mit gleich zwei Pferden.

Schon in Schenefeld hatte Mannschaftsolympiasiegerin und -weltmeisterin Dorothee Schneider ihren Neuzugang im Stall, die neunjährige Hannoveraner Stute Lionella vom Rosencarree, vorgestellt. Und dort, wie auch dieses Wochenende in Nürnberg, konnten die beiden die Einlaufprüfung für sich entscheiden. Aber während die Londontime-Tochter in Schenefeld im eigentlichen Finale den Sieg und damit das Ticket für Frankfurt zum Burg-Pokal Finale verpasste, hatte es diesmal hingehauen: Mit 73,024 Prozent erhielten die beiden das beste Ergebnis aller Teilnehmer dieser letzten Sichtung für die „Deutschen Meisterschaften der sieben- bis neunjährigen Dressurpferde auf Prix St. Georges-Niveau“.

Wobei die beiden Richter bei H und M, Dr. Dieter Schüle und Rolf Beutler-Bath, dem Paar auf Rang zwei den Vorzug gegeben hätten: Annabel Frenzen auf dem im Rheinland gezogenen Imperio-Sohn Kiefferhof’s Imperius. Der achtjährige Hengst, den Besitzer Gerhard Kieffer aus einer Florestan-Mutter selbst gezogen hatte, und der Dressursieger seiner HLP 2013 in Zweibrücken gewesen war, wurde mit 72,390 Prozent bewertet.

Und auch auf dem dritten Platz wurde die Schleife Annabel Frenzen übergeben. Diesmal saß sie im Sattel des selbst gezogenen und ausgebildeten Silberstern. Der erst siebenjährige rheinische Silbermond-Sohn hatte sich sein Ticket für die Festhalle bereits im Frühjahr bei Pferd International in München gesichert. Heute war er mit 71,244 Prozent bewertet worden.

Grand Prix Special an Wagner

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Die Grand Prix Special-Sieger von Nürnberg 2018, Ursula Wagner und Dilenzio. (© Schreiner)

Nachdem gestern Anja Plönzke mit dem Tannenhof-Deckhengst Fahrenheit den Grand Prix hatte gewinnen können, nutzte heute morgen im Grand Prix Special Ursula Wagner mit Dilenzio ihre Chance. Plönzke, wie auch die beiden weiteren Top drei-Platzierten des Grand Prix, werden heute Abend noch einmal in der Kür antreten. Im Special genügten Wagner und ihrem elfjährigen Oldenburger v. Duino 69,157 Prozent für den Sieg.

Zweite wurde Christina Boos auf dem 14-jährigen westfälischen Lissaro-Sohn Lissabon mit 68,961 Prozent, gefolgt von Ferdinand Fisch im Sattel des zwölfjährigen Hannoveraners Stevie Wonder v. Stedinger (68,784).

Alle Ergebnisse aus Nürnberg finden Sie hier.

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