Mannheim: Isabell Werth und Weihegold siegen haushoch in der Kür

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Isabell Werth und Weihegold gewannen die internationale Grand Prix Kür beim Mannheimer Maimarktturnier 2021. (© www.sportfotos-lafrentz.de)

Isabell Werth konnte ihre Siegesserie beim Mannheimer Maimarktturnier heute in der internationalen Grand Prix Kür fortsetzen. Mit fast zehn Prozent Vorsprung tanzte sie mit Weihegold zum Sieg.

86,650 Prozent und Platz eins bei allen Richtern – deutlicher hätte der Sieg für Isabell Werth in der Kür von Mannheim kaum ausfallen können. Ihre Triple-Weltcup-Gewinnerin Weihegold präsentierte sich auch mit ihren nun 16 Jahren bestens in Form und zeigte heute noch einmal ihre „Tanze Samba mit mir“-Kür, die sich nicht nur durch einen besonders hohen Schwierigkeitsgrad auszeichnet. Fünfmal die 10,0 fand sich im Protokoll wieder, darunter jeweils einmal für Piaffe und Passage. Lediglich in den Zweierwechseln passierte ein deutlicher Patzer, den Isabell Werth aber ganz auf ihre eigene Kappe nahm. „Das war meine Unkonzentriertheit“, sagte sie im Interview mit ClipMyHorse.

„Ich bin mit Weihe super zufrieden hier, sie lief schon im Grand Prix sehr gut“, so das Fazit der Weltranglisten-Ersten. „Es freut mich, dass sie immer wieder so motiviert und egagiert ist. Ich fahre total happy nach Hause und genieße jetzt tatsächlich mal das Wochenende.“ Ab Sonntag gehört das Mannheimer Maimarktturnier dann nämlich den Springreitern. Aufgrund der Corona-Pandemie und des Herpes-Ausbruches finden die Disziplinen nicht wie sonst parallel statt – was auch zur Folge hatte, dass die Dressurreiter dieses Mal im Hauptstadion reiten durften, allerdings ohne Zuschauer.

Personal Best für Fahrenheit

Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 77,025 Prozent konnten Anja Plönzke und der 14-jährige Tannenhof’s Fahrenheit das Viereck verlassen. Auch hier waren sich die Richter relativ einig – lediglich der Niederländer Adriaan F. Hamoen bei E sah das Paar nur auf Rang sechs. „An Isabell kommt man natürlich überhaupt nicht ran, deswegen ist das für mich wie ein gefühlter erster Platz. Mein Pferd hat toll mitgemacht“, strahlte die Reiterin im anschließenden Interview hinter ihrer Maske. Der Unterschied vom Hengst zum Wallach – der Fidertanz-Sohn war erst 2019 gelegt worden, damit er sich ganz auf den Sport konzentrieren kann – sei deutlich zu spüren, der Hannoveraner sei nun „deutlich konzentrierter“.

Der Niederländer Patrick van der Meer belegte auf dem KWPN-Hengst Chinook den dritten Platz mit 76,250 Prozent. „Ich bin das erste Mal in Mannheim, guter Boden, gute Organisation – zum Reiten perfekt!“, so sein Fazit. Für ihn war es das erste internationale Turnier seit eineinhalb Jahren. „Im Grand Prix hatte mein Pferd noch etwas Angst und war nervig, heute war ich sehr zufrieden mit dem guten Ergebnis.“

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